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0:0 gegen England : „Der Bundestrainer wollte mich halt sehen“

  • Aktualisiert am

Michael Halstenberg nach dem Spiel gegen England Bild: REUTERS

Gündogan freut sich über sein Comeback, Sane muss weiter auf sein erstes Tor für die Nationalmannschaft warten und Trainer Löw bemängelt das Fehlen alter Qualitäten. Das sind die Stimmen zum Spiel.

          Ilkay Gündogan: „Ich bin natürlich glücklich, dass ich heute spielen durfte. Mir fehlt noch ein bisschen der Rhythmus. Ich habe versucht, möglichst wenig Fehler zu machen. Als Doppel-Sechs Özil/Gündogan ist es nicht ganz so leicht, ich hatte deshalb mehr defensive Verantwortung. Insgesamt haben beide Mannschaften gut gespielt, wir hatten in der ersten Halbzeit die klar besseren Chancen. Letzten Endes geht das 0:0 in Ordnung.“

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          Leroy Sane: „Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, um Tore zu erzielen. Wenn wir eine davon machen, dann wird das Spiel auch ruhiger für uns. Mich wurmt es sehr, weil ich noch kein Tor für die Nationalmannschaft geschossen habe.“

          Marcel Halstenberg: „Für den Einstand war es gar nicht schlecht. Klar war es ein bisschen überraschend, aber der Bundestrainer wollte mich halt sehen. Wir können mit dem Unentschieden zufrieden sein.“

          Joachim Löw: „Beide Mannschaften haben versucht, sehr diszipliniert in der Defensive zu agieren. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, hatten drei sehr gute Tormöglichkeiten. Das hat in der zweiten Halbzeit gefehlt. Wir müssen wieder lernen Richtung WM, dass wir schnell umschalten müssen, wenn wir den Ball erobern. Das Umschaltspiel, das uns eigentlich stark macht, braucht man gegen starke Mannschaften.“

          Gareth Southgate (Trainer England): „Es war ermutigend zu sehen, wie sich die jungen Spieler präsentiert haben. Das waren wirklich spannende Elemente, frische Namen. Wie schnell wir sie jetzt zu Stammspielern machen, müssen wir sehen. Aber man hat gesehen, dass wir da eine Entwicklung haben.“

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