http://www.faz.net/-gtl-92ofo

Auslosung am 24. Januar : Schwere Gegner für DFB-Team in neuer Nationenliga

  • Aktualisiert am

Auf Joachim Löw und die DFB-Elf warten in der Nationenliga prominente Gegner. Bild: dpa

Im September 2018 beginnt die neue Nationenliga in Europa. Nun steht fest, auf welche Gegner die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Premiere treffen kann.

          Auf Weltmeister Deutschland warten in der neuen europäischen Nationenliga ab Herbst 2018 schwere Gegner. In der „Liga A“ könnte die Fußball-Nationalmannschaft auf Europameister Portugal, Spanien, Frankreich, England oder Italien treffen. Auch Duelle mit den Niederlanden, der Schweiz, Polen, Island und Kroatien sind möglich, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Rangliste zur Einteilung der Uefa Nations League hervorgeht.

          Die genauen Paarungen in den vier Ligen von A bis D, in der die nach Rangordnung gestaffelten 55 Uefa-Mitgliedsländer spielen werden, werden am 24. Januar 2018 in Lausanne ausgelost. In je vier Gruppen sollen die dann jeweils 12 bis 16 Mannschaften pro Liga ab September 2018 gegeneinander antreten. Die vier Gruppensieger der A-Liga werden im Juni 2019 in einer Endphase mit Halbfinals und Endspiel gegeneinander antreten.

          Die Gruppensieger in den Ligen B, C und D steigen anschließend auf, die Letzten der Ligen A, B und C steigen ab. Über den Wettbewerb werden auch vier Startplätze für die nächste EM-Endrunde vergeben. - Die Einteilung der Gruppen:

          Liga A (4 Gruppen mit jeweils 3 Teams): Deutschland, Portugal, Belgien, Spanien, Frankreich, England, Schweiz, Italien, Polen, Island, Kroatien, Niederlande.

          Liga B (4 Gruppen mit jeweils 3 Teams): Österreich, Wales, Russland, Slowakei, Schweden, Ukraine, Irland, Bosnien-Herzegowina, Nordirland, Dänemark, Tschechien, Türkei.

          Liga C (3 Gruppen mit jeweils 4 Teams plus 1 Gruppe mit 3 Teams): Ungarn, Rumänien, Schottland, Slowenien, Griechenland, Serbien, Albanien, Norwegen, Montenegro, Israel, Bulgarien, Finnland, Zypern, Estland, Litauen.

          Liga D (4 Gruppen mit jeweils 4 Teams): Aserbaidschan, Mazedonien, Weissrussland, Georgien, Armenien, Lettland, Färöer, Luxemburg, Kasachstan, Moldawien, Liechtenstein, Malta, Andorra, Kosovo, San Marino, Gibraltar.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Die „Alten“ sollen es richten

          Frauenfußball-Nationalteam : Die „Alten“ sollen es richten

          Zurück in die Zukunft: Die Rückkehrerinnen Simone Laudehr und Alexandra Popp sollen den deutschen Fußballfrauen einen Mentalitätsschub geben. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Island sollte es erste Hinweise nach dem EM-Debakel geben.

          Topmeldungen

          Krise in Katalonien : Mit harter Hand gegen die Separatisten

          Die Zentralregierung greift härter als erwartet durch, aus Protest gehen hunderttausende Katalanen auf die Straße. Regionalpräsident Puigdemont bezeichnet Madrids Vorgehen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens als „schlimmste Attacke“ gegen die Region seit der Franco-Diktatur.
          Thomas Mayer ist Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institutes und Professor an der Universität Witten/Herdecke.

          Mayers Weltwirtschaft : Griechenlands Bankrott

          Es ist nicht zu erwarten, dass Griechenland seine Schulden jemals zurückzahlen wird. Europa muss aufhören, sich etwas vorzumachen.

          Parlamentswahl in Tschechien : Populist Babis klarer Sieger

          Nichts scheint Andrej Babis aufzuhalten. Trotz zahlreicher Affären gewinnt der umstrittene Milliardär die Wahl in Tschechien klar. Wohin steuert der „tschechische Donald Trump“ das Land in der Mitte Europas nun?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.