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Fußball in Amerika : Schweinsteiger und Chicago verspielen ein 2:0

  • Aktualisiert am

Auch ein 2:0 reichte Schweinsteiger und Co. nicht zum Sieg. Bild: Picture-Alliance

Mit Chicago Fire ist Bastian Schweinsteiger auf dem Weg zum Sieg in Los Angeles. Doch am Ende reicht es nur zu einem Remis. Noch schlechter läuft es für Lukas Podolski in der Türkei.

          Bastian Schweinsteiger hat mit Chicago Fire die Serie von drei Auswärtsspielen in der Major League Soccer mit einem Unentschieden beendet. Das Team um den deutschen Fußball-Weltmeister musste sich am Samstag (Ortszeit) bei den Los Angeles Galaxy trotz einer 2:0-Führung noch mit einem 2:2 (2:0) begnügen. In den beiden Partien zuvor hatte es jeweils Niederlagen für Chicago gegeben. „Leider kein Sieg heute. Das Team hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt“, twitterte Schweinsteiger. David Accam (13.) brachte per Foulelfmeter die Gäste in Führung, drei Minuten später erhöhte der serbische Stürmer Nemanja Nikolic mit seinem sechsten Saisontreffer auf 2:0.

          Für LA Galaxy, bei denen der frühere Schalker Jermaine Jones in der 43. Minute wegen einer Verletzung ausgewechselt werden musste, schafften Verteidiger Daniel Steres (56.) und Giovani dos Santos (65.) nach der Pause mit ihren Treffern noch ein Remis. Nach dem Unentschieden ist Chicago mit zwölf Punkten Tabellensechster von elf Mannschaften in der Eastern Conference. Chicago trifft am kommenden Samstag auf Seattle Sounders.

          Schweinsteigers Weltmeister-Kollege Lukas Podolski hat derweil mit seinem Verein Galatasaray Istanbul eine Derby-Niederlage in der türkischen Süper Lig kassiert. Galatasaray musste sich dem Stadtrivalen Kasimpasa am Samstag mit 1:3 (0:1) geschlagen geben, ist aber dennoch weiter Tabellenvierter. Podolski spielte im Galatasaray-Angriff 90 Minuten durch, blieb aber erfolglos. Der einzige Treffer für die Gastgeber gelang dem Niederländer Wesley Sneijder in der Nachspielzeit.

          Chicago : Schweinsteiger auf dem Catwalk

          Der 2:1 (1:1)-Sieg von Paok Saloniki gegen AEK Athen im Endspiel des griechischen Fußball-Pokals ist von schweren Ausschreitungen mit Verletzten überschattet worden. Hooligans der beiden Finalisten lieferten sich am Samstagabend Schlägereien vor und im Panthessaliko-Stadion der mittelgriechischen Hafenstadt Volos. Rund vier Dutzend Menschen seien in Krankenhäuser der Hafenstadt gebracht worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von einem Mitarbeiter des Rettungsdienstes von Volos. Ein Verletzter habe dringend operiert werden müssen, weil sein Leben nach einem Messerstich in Gefahr gewesen sei, berichteten griechische Medien übereinstimmend am Sonntag.

          Die Ausschreitungen begannen fast vier Stunden vor dem geplanten Anpfiff um 20.30 Uhr Ortszeit. Als die ersten Fans der beiden Teams sich in der Stadionumgebung trafen, schleuderten sie Steine und Böller in Richtung Polizisten und gingen mit Latten, Eisenstangen und anderen Gegenständen aufeinander los. Einige vermummte Hooligans gelangten aufs Spielfeld. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Blendgranaten ein, wie das Fernsehen und mehrere Nachrichtenportale zeigten. Das Spiel konnte erst mit einer Verzögerung von etwa 30 Minuten angepfiffen werden. Der griechische Fußball wird seit Jahren immer wieder von Ausschreitungen und Skandalen erschüttert.

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          Quelle: tora./dpa

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