http://www.faz.net/-gtl-75ee5

Russischer Fußball : Regierung sagt „Njet“ zu Sowjetliga

  • Aktualisiert am

Will keine Sowjetliga: Russlands Sportminister Mutko Bild: AFP

„Wir unterstützen die nationale Liga“, sagt Russlands Sportminister Witali Mutko und stellt sich damit gegen die Großklubs, die eine länderübergreifende Liga planen.

          Die russische Regierung hat einer gemeinsamen Fußball-Liga aus verschiedenen früheren Sowjetrepubliken eine Absage erteilt. „Wir unterstützen die nationale Liga und wollen den Fußball in unserem Land entwickeln“, sagte Sportminister Witali Mutko im Staatsfernsehen. Damit stellte er sich auf die Seite des nationalen Verbandes, der ebenfalls gegen die Pläne verschiedener Großclubs wie Zenit St. Petersburg ist. Der nationale Verband werde Vertreter einer „Sowjetliga“ nicht für den Europapokal melden, kündigte Mutko an.

          Vereine wie Zenit und ZSKA Moskau, aber auch Dynamo Kiew und Schachtjor Donezk aus der Ukraine hoffen mit einer länderübergreifenden Liga auf mehr Einnahmen durch Zuschauer und TV-Rechte.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          5:2 in der Champions League : Liverpool verkloppt die Roma

          Was für ein Auftritt des FC Liverpool! Das Team des deutschen Trainers Jürgen Klopp gewinnt das Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen AS Rom mit 5:2. Rom hat allerdings im Viertelfinale schon einmal einen vergleichbaren Rückstand aufgeholt.
          AWI-Forscher bergen eine der Messbojen aus dem Meereis.

          Müll-Rekord in der Arktis : Die unheimliche Plastikschwemme

          Plastikfunde im Meer können niemanden mehr überraschen, aber so viel, wie jetzt sogar in entlegenen Winkeln des eisigen Nordens gemessen wurde, hat bisher kaum jemand für möglich gehalten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.