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Realitäts-Schock Per U-Bahn zur Champions League

01.11.2006 ·  Weil ihr Bus im Stau steckte, mußte das Team von Spartak Moskau mit der U-Bahn zum Heimspiel gegen Inter Mailand fahren. Dabei sammelten die Fußball-Profis ungeahnte Eindrücke über den Alltag in Moskau.

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Die Fußball-Profis von Spartak Moskau machten vor dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand unliebsame Erfahrungen mit dem Berufsverkehr in der russischen Hauptstadt. Weil ihr Bus auf dem Weg ins Stadion im Stau steckte, mußte die Mannschaft umsteigen und mit der U-Bahn zur Heimpartie in Europas Fußball-Königsklasse fahren.

Dabei sammelten die Gruppengegner des deutschen Meister FC Bayern München ungeahnte Eindrücke, wie der Alltag der Menschen in Moskau aussieht. „Ich war geschockt, wie überfüllt die Züge waren“, sagte der österreichische Spartak-Profi Martin Stranzl. Kapitän Igor Titow gab zu, seit 15 Jahren nicht mehr die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt zu haben. „Aber wir hatten keine andere Chance. Mit dem Bus sind wir in 45 Minuten keine 50 Meter weitergekommen.“

Metro wies Spartak den Weg zum Ausgang

Der Aufwand lohnte sich für die Moskauer allerdings nicht. Die Partie gegen Mailand ging mit 0:1 verloren. „Die Metro wies Spartak den Weg zum Ausgang“, spottete am Mittwoch die Sportzeitung „Sovietsky Sport“. Nach der dritten Niederlage steht der russische Meister vor dem Aus in der Champions League.

Das nächste Heimspiel am 22. November gegen den FC Bayern dürfte bei bislang nur einem Zähler das letzte in dieser Europapokal-Saison sein. Die Anreise zum Stadion soll in jedem Fall wieder mit dem Mannschaftsbus erfolgen.

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