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Reaktionen zur WM-Auslosung „Wir sind auf jeden Fall der klare Favorit“

25.11.2007 ·  Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan und Liechtenstein heißen die Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. FAZ.NET dokumentiert die Reaktionen auf die Auslosung in Durban.

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Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan und Liechtenstein heißen die Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. FAZ.NET dokumentiert die Reaktionen auf die Auslosung in Durban.

Joachim Löw (Bundestrainer): „Es ist eine sehr interessante Gruppe. Russland ist sicher der stärkste Gegner, aber wir dürfen auch die anderen Teams nicht unterschätzen. So sind die Finnen nur knapp an der EM-Qualifikation gescheitert. Zudem ist interessant, auf Aserbaidschan zu treffen, denn in unserer langen Länderspielhistorie haben wir noch nie gegen sie gespielt. Ganz klar ist, dass wir uns in dieser Gruppe für die WM 2010 qualifizieren wollen.“

Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär): „Es ist eine spannende Gruppe. Gegen Aserbaidschan haben wir noch nie gespielt. Kurioserweise haben sie uns zuletzt gefragt, ob wir nicht mal einen deutschen Trainer zu ihnen schicken könnten. Jetzt treffen wir in der WM-Qualifikation aufeinander. Unterdessen haben die Russen die ganze Zeit gefragt, ob wir nicht mal ein Freundschaftsspiel ausmachen können. Aber daraus wird jetzt natürlich erstmal nichts. Wales und Finnland sind uns ja noch bestens aus den letzten Jahren bekannt.“

Hans-Dieter Flick (Assistenztrainer von Bundestrainer Joachim Löw): „Man kann nicht von Losglück sprechen, aber es ist sicherlich eine interessante Gruppe. Unser Ziel ist ganz klar, die Nummer eins zu sein. Russland mit seinem Trainer Guus Hiddink wird sicherlich unser härtester Konkurrent, aber auch Finnland ist nicht zu unterschätzen.“

Oliver Bierhoff (Nationalmannschafts-Manager): „Wir haben das Selbstverständnis, als Gruppenkopf auch Gruppenerster zu werden. Wir sind froh, mit dieser Gruppe eine gute Konstellation angetroffen zu haben.“

Franz Beckenbauer (WM-OK-Chef 2006, Mitglied der FIFA-Exekutive): „Diese Gruppe ist für uns sicherlich lösbar, der stärkste Gegner dürfte Russland sein. Wir sind auf jeden Fall der klare Favorit.“

Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor): „Es ist nicht so eine typische deutsche Gruppe, bei der man sagen kann, die anderen können gar nichts. Aber trotzdem ist sie machbar. Liechtenstein und Aserbaidschan sind die absoluten Außenseiter, aber ansonsten. Die Waliser haben eine sehr junge Mannschaft, die entwicklungsfähig ist. Die Russen sowieso, sie haben sich ja im Endeffekt gegen England durchgesetzt.“

Thomas Hitzlsperger (Nationalspieler): „Das ist sicherlich eine machbare Gruppe. Russland ist wohl der schwierigste Gegner, aber wir müssen gegen jeden Gegner voll konzentriert sein.

Otto Rehhagel (Trainer Griechenland): „Wir sind mit der Gruppenkonstellation zufrieden, aber die Kleinen sind größer geworden. Das hat England am eigenen Leib erfahren müssen. Die Finnen haben bis zum letzten Augenblick in der EM-Qualifikation die Chance gehabt, sich zu qualifizieren. Aber trotzdem hat die deutsche Mannschaft das Zeug dazu, alle Hürden zu überspringen und sich für die WM-Endrunde zu qualifizieren.“

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