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Rassismus im italienischen Fußball Erste Stadionverbote ausgesprochen

 ·  Nachdem Fans beim Spiel zwischen dem AC Mailaind und dem Amateurklub Pro Patria Mailänder Spieler rassistisch beleidigt hatten, werden Stadionverbote von fünf Jahren ausgesprochen. Es ist die erste konsequente Maßnahme im italienischen Fußball, um dagegen vorzugehen.

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Johnny Cecotto

Herr Fischer,

Ihre Anungslosigkeit in diesem Themenfeld ist wahrlich haaresträubend. Sobald es um Rechtsauslegung, die Ausübung von Staatsgewalt und Vandalismus im Zusammenhang mit Fußballspielen geht, tragen Sie diese Ahnungslosigkeit fröhlich an die Öffentlichkeit.

Sie scheinen von der deutschen Praxis mit Stadionverboten genauso wenig eine Ahnung zu haben, wie von der Stimmung in spanischen Stadien (diese ist ja laut einem älteren Beitrag von Ihnen angeblich herausragend und wird weltweit gelobt).

Und nochwas: Wenn Sie Fußballfans für hole Idioten halten ist das ja in Ordnung. Ich kann es sogar gewissermaßen verstehen, Sie scheinen sich in dem Bereich ja nicht besonders gut auszukennen und stützen Ihr Urteil lediglich auf Presse- und Medienberichte. Da kann so ein vorschnelles und vorurteilbehaftetes Urteil entstehen. Die Art und Weise jedoch, in der Sie das Wort "Proleten" benutzen ist respektlos und macht mich wütend.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 17:46 Uhr
Michael Scheffler

Herr Fischer schreibt halt mit Verve und auch nur dann, wenn eine Richtung bedient wird

Nehmen wir an, dass in den Nioderlanden ein Schiedsrichter erstochen wird, bleibt er erstaunlich ruhig.

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Diese Konsequenz wünsche ich mir bei dem DFB auch. Der hofiert aber weiter Proleten - gemeinsam

mit fast allen Vereinen. Nur der professionelle FC Bayern beginnt, sich eines Besseren zu besinnen.

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So ist es richtig. Nur Fifa-Präsident Blatter ist noch zögerlich, wie die "Titanic" weiß:

"Fifa-Präsident Joseph Blatter hat das Verhalten des Fußballers Kevin Prince Boateng kritisiert, der während eines Fußballspiels in Italien aus Protest gegen rassistische Fanschmähungen vorzeitig den Platz verlassen hatte. Der Schweizer monierte, daß man sonst schließlich auch bei einer drohenden Niederlage vom Feld gehen könnte und riet dem gebürtigen Berliner Boateng, sich an FDP-Chef Philipp Rösler ein Beispiel zu nehmen: "Selbst wenn er aus dem Publikum als 'Arschloch' bezeichnet wird – der Fidschi bleibt."
"

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08.01.2013, 12:06 Uhr

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