08.01.2013 · Nachdem Fans beim Spiel zwischen dem AC Mailaind und dem Amateurklub Pro Patria Mailänder Spieler rassistisch beleidigt hatten, werden Stadionverbote von fünf Jahren ausgesprochen. Es ist die erste konsequente Maßnahme im italienischen Fußball, um dagegen vorzugehen.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Ihre Anungslosigkeit in diesem Themenfeld ist wahrlich
haaresträubend. Sobald es um Rechtsauslegung, die Ausübung von
Staatsgewalt und Vandalismus im Zusammenhang mit Fußballspielen
geht, tragen Sie diese Ahnungslosigkeit fröhlich an die Öffentlichkeit.
Sie scheinen von der deutschen Praxis mit Stadionverboten genauso wenig
eine Ahnung zu haben, wie von der Stimmung in spanischen Stadien (diese
ist ja laut einem älteren Beitrag von Ihnen angeblich herausragend
und wird weltweit gelobt).
Und nochwas: Wenn Sie Fußballfans für hole Idioten halten ist
das ja in Ordnung. Ich kann es sogar gewissermaßen verstehen, Sie
scheinen sich in dem Bereich ja nicht besonders gut auszukennen und
stützen Ihr Urteil lediglich auf Presse- und Medienberichte. Da
kann so ein vorschnelles und vorurteilbehaftetes Urteil entstehen. Die
Art und Weise jedoch, in der Sie das Wort "Proleten" benutzen
ist respektlos und macht mich wütend.
Herr Fischer schreibt halt mit Verve und auch nur dann, wenn eine Richtung bedient wird
Nehmen wir an, dass in den Nioderlanden ein Schiedsrichter erstochen wird, bleibt er erstaunlich ruhig.
Diese Konsequenz wünsche ich mir bei dem DFB auch. Der hofiert aber weiter Proleten - gemeinsam
mit fast allen Vereinen. Nur der professionelle FC Bayern beginnt, sich eines Besseren zu besinnen.
So ist es richtig. Nur Fifa-Präsident Blatter ist noch zögerlich, wie die "Titanic" weiß:
"Fifa-Präsident Joseph Blatter hat das Verhalten des
Fußballers Kevin Prince Boateng kritisiert, der während eines
Fußballspiels in Italien aus Protest gegen rassistische
Fanschmähungen vorzeitig den Platz verlassen hatte. Der Schweizer
monierte, daß man sonst schließlich auch bei einer drohenden
Niederlage vom Feld gehen könnte und riet dem gebürtigen
Berliner Boateng, sich an FDP-Chef Philipp Rösler ein Beispiel zu
nehmen: "Selbst wenn er aus dem Publikum als 'Arschloch' bezeichnet
wird – der Fidschi bleibt."
"