http://www.faz.net/-gtl-755oa

Primera Division : Barca verlängert mit Messi, Xavi und Puyol

  • Aktualisiert am

Messi und Barca: Der Floh hat sein Zuhause gefunden - und verlängert bei den Katalanen Bild: AFP

Der FC Barcelona verlängert gleich mit drei seiner Genies die Verträge: Messi bleibt mindestens fünfeinhalb Jahre, Xavi und Puyol bis 2016.

          Weltfußballer Lionel Messi bleibt dem FC Barcelona noch wenigstens fünfeinhalb Jahre erhalten. Der Rekordtorjäger verständigte sich mit der Vereinsführung auf eine Verlängerung seines 2016 auslaufenden Kontrakts um zwei Jahre bis 2018. Die Verträge von Spielmacher Xavi und Kapitän Puyol werden bis 2016 verlängert.

          „Die drei Spieler sind die Stützen der besten Barça-Elf der Vereinsgeschichte“, meinte Klubsprecher Toni Freixa an diesem Dienstag. „Dass sie bei uns bleiben werden, ist die beste Nachricht, die wir uns vorstellen können.“

          „Barcelona ist mein Zuhause“

          Messi hatte bereits zu Saisonbeginn erklärt, dass er seine Profi-Karriere bei Barça beenden möchte. „Barcelona ist mein Zuhause“, sagte der Argentinier, der als 13-Jähriger zu den Katalanen gekommen war. Bei Auslaufen seines neuen Vertrags wird er 31 Jahre alt sein. Messis vertraglich festgelegte Ablösesumme bleibt nach Angaben des Vereins unverändert bei 250 Millionen Euro, seine Bezüge werden aber deutlich angehoben. Nähere Einzelheiten gab der Klub nicht bekannt.

          Der Sprecher wollte auch nicht sagen, ob der neue Kontrakt Messi zum bestbezahlten Fußballer der Welt macht. „La Pulga“ (der „Floh“) hat im laufenden Kalenderjahr bereits 90 Pflichtspieltore erzielt, fünf mehr als Gerd Müller in seinem Rekordjahr 1972.

          Meister des „Tiki-taka“: Xavi prägt das Mittelfeldspiel des FC Barcelona wie kein Zweiter Bilderstrecke
          Meister des „Tiki-taka“: Xavi prägt das Mittelfeldspiel des FC Barcelona wie kein Zweiter :

          Regisseur Xavi, der wie kein Zweiter das Kurzpass-Spiel der Katalanen prägt, wird 36 Jahre alt sein, wenn sein neuer Vertrag ausläuft. Seine Ablösesumme beträgt 80 Millionen Euro. Er hatte sich Barca bereits mit elf Jahren angeschlossen. Mit Spanien wurde er einmal Welt- und zweimal Europameister.

          Der Abwehrrecke Puyol hatte am Montag die Absicht geäußert, für Barça zu spielen, bis er 40 Jahre alt ist – allerdings nur, solange er keine Belastung für das Team sei. Sein neuer Vertrag bindet ihn bis zu einem Alter von 38 Jahren an den Verein.

          Barça steht in der spanischen Liga souverän an der Spitze. Drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde rangieren die Katalanen neun Punkte vor Atlético Madrid und stolze 13 vor dem wichtigsten Rivalen, Real Madrid.

          Als Nächstes stehen Vertragsverlängerungen für die Welt- und Europameister Andrés Iniesta, Gerard Piqué und Sergio Busquets an, die aktuell bis 2015 an den Verein gebunden sind.

          Quelle: FAZ.NET/dpa

          Weitere Themen

          Hand in Hand gegen Madrid Video-Seite öffnen

          Katalonien : Hand in Hand gegen Madrid

          Nach der angekündigten Machtübernahme durch die spanische Regierung wollen sich die Befürworter der Unabhängigkeit dem Druck nicht beugen. Tausende haben in Barcelona gegen die Pläne Madrids demonstriert.

          Glyphosat, angezählt

          Streit um Herbizid : Glyphosat, angezählt

          Ein brisantes Thema der vergangenen Jahre könnte in der kommenden Woche ein Ende finden. In Brüssel stimmen die Staaten über die weitere Zulassung für das Herbizid ab. Bleibt Deutschland Enthaltungsweltmeister? Die Befürworter von Glyphosat in der EU werden weniger.

          Topmeldungen

          Telekom-Aktien verkaufen, um den Breitbandausbau zu finanzieren? Das fordern zumindest FDP und Grüne.

          Jamaika sucht Geldquellen : Verkauft der Bund die Telekom-Aktien?

          Um neue Ausgaben und Steuersenkungen zu finanzieren, suchen Politiker einer künftigen Jamaika-Koalition nach Geldquellen. Alleine mit Telekom- und Post-Anteilen ließen sich Milliarden generieren.

          Brexit-Verhandlungen : Ohne Qualen geht es nicht

          Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.
          Für mehr Recht und Ordnung im eigenen Land: Macron will härter gegen kriminelle Ausländer vorgehen.

          Macrons Abschiebekurs : Mit harter Hand

          Der brutale Mord an zwei jungen Frauen durch einen illegalen Einwanderer erschüttert Frankreich. Nun plant Präsident Macron konsequenter bei der Abschiebung krimineller Ausländer durchzugreifen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwerer als gedacht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.