29.12.2012 · Paris Saint-Germain wird von Geld aus Qatar geflutet, ist „chic“ - aber frühere Anhänger wenden sich ab. Frauen in hohen Schuhen, die in der Halbzeit den Eingangsbereich der Damentoiletten blockieren, mag nicht jeder.
Von Charlotte Schneider, ParisRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Verfestigung bestehender Verhältnisse
Das mit dem financial fair play ist ja alles gut und recht. Aber
eigentlich wird dadurch nur die Macht derjenigen Klubs gefestigt, die
bereits ganz oben sind und mit regelmäßigen Einnahmen aus der
CL planen können.
Hat sich eigentlich schon mal jemand überlegt, was es in einer
kleinen Liga wie z.B. Zypern bedeutet, wenn deren Meister Nikosia
regelmäßig Millioneneinnahmen aus der CL-Teilnahme generiert?
Ohne die Investitionen verschiedener Privatleute wäre Chelsea und
ManCity Premier League Mittelmaß und Vereine wie ManU, Liverpool,
Arsenal und Tottenham würden sich Jahr für Jahr die
CL-Einnahmen teilen. Ist das die schöne neue (faire?)
Fußballwelt, die sich Platini wünscht?
Bei manchen Mommentaren kann mann nur den Kopf schütteln.....
KEIN Verein der Welt kann mehr oben mitspielen, wenn er nicht Zugang zu
grossen Mitteln hat. Dass man den ganz grossen Erfolg, siehe Chelsea,
nicht kaufen kann hat damit wenig zu tun. Wer in der CL regelmässig
in die späteren Runden kommen will, der MUSS einkaufen können.
Dazu braucht man die Mittel und die Fachleute.
Die Trennung zwischen absolutem Spitzenfussball und mittelmässigen
Profis wird auch in Zukunft noch extremer werden, und die CL wird
deshalb auch eines Tages durch eine Europaliga, nach US Vorbild, ersetzt werden.
Ob jemandem das gefällt oder nicht, ist völlig
nebensächlich. Es IST so.
Die Entscheidung von PSG war so gesehen richtig. Wer oben überleben
will, der muss so entscheiden. Vereine, die diesen Weg gehen, mögen
nicht in kurzer Zeit ganz an die Spitze kommen, aber alle spielen oben mit.
Bayern, PSG und Real haben völlig unterschiedliche
Finanzierungsmodelle, aber alle drei funktionieren. Ohne das Geld geht nichts.....
...wie diese Sicherheitsdiskussion dazu genutzt wird, um den Fussball in einen reinen Event zu verwandeln...die 50+1 Regel wird nicht mehr lange das ausländische Geld abwehren können..In 5-10 Jahren wird es überall in Europa so aussehen, wie in Paris...Fussball wird kein Volkssport mehr sein, sondern nur noch Unterhaltung für die Oberklasse...die Stimmungsmache hat Erfolg, wie man auch hier in den Kommentaren sehen kann...ich gehe seit meiner Kindheit in die Stadien Europas und ich fühle mich heute nicht weniger sicher als noch vor 10 Jahren...auf jedem Volksfest gibt es am Wochenende mehr Schlägereien und Verletzte als an einem Spieltag in der Bundesliga..aber, wie gesagt, die Sicherheit wird ja ohnehin nur vorgeschoben, um das übergeordnete Ziel der totalen Vermarktung als High Class Event zu pushen...irgendwann werden die Spiele ohne Live-Publikum statt finden..Stadien und deren Absicherung kosten zu viel Geld...konsumiert wird der Event nur noch über Medien..traurig, traurig..
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 13:45 Uhrum das ganze Szenario mal durchzuspielen..
..Spanien lebt die totale Vermarktung bereits jetzt vor..jedes Spiel
wird einzeln an die TV Sender verkauft..Barca und Real bekommen die
guten Zeiten am Wochenende, der Rest spielt teilweise unter der
Woche..Nachmittags oder um 23Uhr..die Konsequenz: die Kluft zwischen den
Großen 2 zu dem Rest der Liga wird immer größer..die
Stadien bleiben fast leer, weil die Spiele unter der Woche teilweise
erst zwei Tage vorher terminiert werden...Stadionbesuche und
Auswärtsfahrten planen wird somit fast unmöglich..
die Konsequenz: ein paar finanzstarke Vereine in jeder europäischen
Liga werden ihr Land dominieren und sich durchsetzen..der Rest wird den
finanziellen Tod sterben...die nationalen Ligen werden
aufgelöst..als nächstes wird eine europäische Superliga
für die verbleibenden großen Vereine folgen, ähnlich der
heutigen CL..die bankrotten Vereine werden von den Großen
aufgekauft und werden zu Nachwuchsfördermannschaften umgeformt, mit
denen sich das gemeine Volk am WE vergnügen darf..
Die Alternative zu den Qataris waere,......
.......Chaos, Schlaegerien, nicht auf der fussbalisch sehr wichtigen
europaeieschen Ebene praesent sein und womoeglich gar ein Abstieg aus
der franzosischen Liga.
Wer sportlichen Erfolg erzielen will, muss viel Geld investieren. Das
war immer so, ist so und wird auch so bleiben.
Dank den Arabern leben nicht nur viele europaeiesche Fussballclubs,
sondern auch viele Firmen diesen vom Untergang bedrohten Kontinents.
Qatar hat Geld
Das Geld allein reicht nicht aus um die Defizite wie Menschenrechte (besonders Frauenrechte) sowie Finanzierung terroristischer Gruppen auszugleichen. Die FiFa ist eine korrupte und heuchlerische Organisation.
Kein Platz mehr für alten Adel
So komm es halt, wenn die eigene Dynamik nachläßt und man nur
noch vornehm tut, ohne die eigene Stellung durch entsprechende
Aktivitäten zu untermauern. Ganz Frankreich scheint schlapp,
schlaff zu sein. Ist das vielleicht der Vorbote einer
FAZ-Überschrift in einigen Jahren: "Kein Platz mehr für
altes Frankreich"?
Der Fussball wird den Weg der Games gehen. Mit Joystick und Serien, die
man sich selber zusammen stellen kann. Ja sogar die Tore kann man
schießen lassen. Wenns den Leuten gefällt.
Auch der FCB hat schon durchblicken lassen er benötigt die Fans
nicht wirklich. Den Spielern wird es auch egal sein ob das Stadion
gähnend leer ist. Dann sind ja wohl alle glücklich. Es wird
andre Dinge geben um die Menschen zu unterhalten.
Ich denke Sie sind es der den Bezug zur Realität verloren hat
Es stand oft genug zu lesen dass der Fan eigentlich nicht wichtig sei. Hoeness selber hat es bereits auf einer turbulenten Jahresversammlung vor 2 Jahren angedeutet. Die TV Gelder, das Sponsoring und die Werbung relativieren die Gelder aus dem Ticketverkauf. Wo wäre denn der FCB ohne die TV Gelder aus der CL, dem Trikotverkauf und dem grossen Sponsor Telekom? Haben Sie noch keine Fussball Games gesehen? Schütteln Sie ruhig mit dem Kopf, sie haben den Zug verpasst.
Nichts davon wird passieren.
Ihre Behauptungen sind haltlos und unsinnig. Da kann ich nur den Kopf schütteln über so wenig Realitätsnähe.
Echte Stimmung gibt's nur ohne Proleten aus der Kurve.
Im Sommer war ich mit meinem jüngeren Sohn in Barcelona beim
"Clasico" (Supercup) des FC Barcelona gegen Real Madrid. Trotz
tiefster Rivalität beider Vereine und katastrophaler
Jugendarbeitslosigkeit in Spanien war es ein stimmungsvolles Fussball-Familienfest:
1.
Kein Alkohol im Stadion. Wer darauf Wert legt, bleibt also gleich Zuhause.
2.
Keine Gästefans (für das Rückspiel hatte Barcelona ganze
700 Tickets) und damit keinerlei Konfrontation.
3.
Keine Einlasskontrollen, weil schlicht überflüssig.
4.
Keine verhätschelte und sich maßlos
selbstüberschätzende "Fankurve" mit proletarischen
"Choreografien", sondern 90.000 begeisterte Zuschauer, die oft
als Drei-Generationen-Familien im Stadion waren. Wunderbare,
natürliche und sympathische Stimmung auf allen Rängen und in
allen Blöcken durch alle Zuschauer.
Wer sich ein Bild machen mag: Youtube "FC Barcelona Hymne".
Sympathische und echte Stimmung. So geht das.
Immer schön bei der Wahrheit bleiben, Herr Nierhoff.
Herr Wendt hat das zwar nach einem Hertha-Spiel gesagt - allerdings nach deren Auswärtsrelegationsspiel in D'dorf :)
Rainer Wendt
...hat bei Randalen von Herthanern den Beweis erbracht gesehen, dass
Stehplätze verboten gehören... Das heißt nach Randalen
im einzigen reinen Sitzplatzstadion der Republik, dem Berliner
Olympiastadion. So viel zu Wendts Kompetenz.
Angst haben muss man nicht vor mir haben, sondern vor
Polizeigewerkschaftlern, die Gummigeschosse fordern und auch im
Übrigen nicht auf dem Boden des GG stehen. Ein Glück, dass es
noch die GdP gibt und nicht nur Wendt...
Wie gesagt, fragen sie Rentner und Familien, die in deutsche Stadien
gehen, ob sie Angst haben.
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt weiß im Gegensatz zu...
... Ihnen, wovon er redet.
Aber klar: Wer - wie vielleicht Sie - zu denen gehört, die Angst im
Stadion verbreiten, hat selbst natürlich keine Angst.
@Fischer
Wieder einmal ein Kommentar, der von Unwissenheit über deutsche
Stadien strotzt. Es gibt Unmengen von Familien die jedes Wochenende in
die Stadien fahren, auch Senioren, die schon in den
Vorgängerstadien standen oder saßen. Keiner davon hat Angst,
dass ihm etwas passiert oder fürchtet gar, wie Rainer Wendt es
tatsächlich mal formuliert hat, um sein Leben. Was an dieser
Stimmung weniger echt sein soll, leuchtet mir nicht ein.
Ebenso wenig, wieso "Fankurven" notwendiger Weise proletarisch
sind. Es gibt auch den S-Klasse-Fahrer, der am Samstag den Boss-Mantel
gegen das Trikot oder die bestickte Jeansjacke austauscht und -
selbstverständlich - in der Kurve/auf der Tribüne steht und
nicht im Logensessel sitzt.
Um die Fans braucht sich wirklich niemand Sorgen machen...
Der einzig wichtig Fan ist der TV Zuschauer. Und man kann von Paris
halten was man will, ich wage mal eine Prognose: Sollten die sich jetzt
regelmäßig mit Stars verstärken, ev. in ein paar Jahren
die CL gewinnen, also erfolgreich sein,... wird die TV Quote nicht sinken.
Wegen der Fans im Stadion kann ich nur lachen. Was soll denn immer die
"Verklärung" des "gemeinen Fans bzw. der
Stimmung"? Einfach mal nachdenken und den Sachverhalt
"extrem" darstellen: Auf der einen Seite "grölende,
randalierende, besoffene Fans die aber Stimmung machen" gegen
"zivilisierte, kultivierte, finanziell gut ausgestattete". Mit
letzteren spart man viel Geld (Sicherheit) und bekommt mehr (höhere
Ticketpreise bzw. Werbung). Und niemand ist wohl so naiv und glaubt, die
"Stimmung" wäre gleichwertig mit dem
"Mehr-Geld".
Wie gesagt, ich möchte im TV Spitzenfußball mit
Weltklassespielern sehen. Dabei ist mir egal, woher das Geld kommt. Und
beim Stadionbesuch, kann ich auf den Mob gerne verzichten...
minderwertig?
"oft nicht unberechtigtes Minderwertigkeitsgefühl"? Diese
Menschen fühlen sich also zurecht weniger wert?
"Ein übler Haufen, der sich in der Masse stark
fühlt" ...ja, sowas erlebe auch ich häufig. Z.B. dann,
wenn ich bei faz.net den Reiter Lesermeinungen bei politischen Artikeln anklicke.
Nein Herr Fischer, meine Lieblingsvokabeln sind andere, z.B
"unnütze Metadiskussion im Internet".
Bemerkenswerter Respekt, den Sie vor den "Härtesten der Harten" haben Herr Nierhoff. Wie auch immer:
Bei nicht wenigen Proleten aus den "Fan"-Kurven beruht der
Wahn, sich für die "Härtesten der Harten" zu halten,
auf einem tiefen und oft nicht unberechtigtem
Minderwertigkeitsgefühl. Das - und die selbstberauschende
"Heißblütigkeit" - macht diese Typen ja auch so
gefährlich. Ein übler Haufen, der sich nur in der Masse stark
fühlt und auch außerhalb des Stadions zu nichts taugt.
Nicht die vernünftigen und friedlichen Fans, sondern "die
Härtesten der Harten" und deren Claqueure werden es sein, die
künftig vor dem Fernseher sitzen. Brüllen Sie solange noch ein
wenig Ihre von Ihnen zitierten Lieblingsvokabeln, Herr Nierhoff. Bald
ist damit Schluss.
Herr Fischer,
bei einem Auswärtsspiel in der Gästekurve gehört
selbstverständlich ein Großteil der Fans zu den
Härtesten der Harten. Da will ich Ihnen zustimmen. Doch nicht
jeder, der am Wochenende "*****sohn" oder "die schwarze
***" grölt, ist ein potentieller Gewalttäter o.ä. Da
gehören auch ruhige Familienväter dazu u.a., die am Wochenende
für 90 Minuten Heißblut bekommen (mich teilweise
eingeschlossen). Deswegen muss man sich nicht grundsätzlich als
Prolet abstempeln lassen!
Wenn es jemandem zu viel ist, dann kann er sich ja auf eine der anderen
drei Tribünen setzen oder - stimmungsmäßig sehr viel
besser als Fernseher - das Spiel in einer Fußballkneipe verfolgen.
Ihnen unterm Strich: Viel Spaß beim nächsten Spiel! Und das
ist keine Ironie :)
Lieber Herr Nierhoff,
da kann ich Ihnen leider keinen Tipp geben :)
Aber schauen Sie beim nächsten Mal in die Gesichter der
grölenden Proleten in der Fankurve und hören Sie denen mal ein
wenig zu. Dann verstehen Sie vielleicht, was gemeint ist. Ich musste das
bei dem CL-Halbfinale des FC Bayern bei Real Madrid in der
Münchener "Fan"-Kurve zwei Stunden lang tun, weil ad hoc
keine anderen Tickets mehr zu bekommen waren. Beeindruckend, kann ich
Ihnen sagen. Jedenfalls kein Grund für deren Stolz und
Selbstzufriedenheit.
Es ist zu begrüßen, dass internationale Vereine aufzugeben
beginnen, diese Typen zu hofieren - und ernstzunehmende deutsche Vereine
werden bald nachziehen.
@Fischer
Und wo genau bin ich, der ich nun also auch noch Proletarier bin, ohnehin besser aufgehoben?
Im Fussball wie in der Wirtschaft!
Der *gemeine Mensch* wird nicht mehr gebraucht und ab sofort in
attraktive, leistungs-willige-fähige Konsumsklaven für Eliten getauscht.
Die Party geht weiter, der Leistungsgedanke und die
Gewinnermentalität lebe hoch!
Dafür werden Gesetze missachtet und geändert, es wird gelogen
und betrogen,
gewettet und gerettet...der Endsieg über die Ethik ist in
greifbarer Nähe.
Der *gemeine Mensch* darf zuhause am Fernseher die schöne neue Welt
mit anschauen und sich mit Bier und anderen Drogen bei Laune halten.
Fein besteuert, versteht sich!
Das war jetzt natürlich Satire und hat nichts mit der Realität
zu tun :-)
Stimmt, wen interessiert der Fan
Nicht alle sind besoffen oder grölen rum. Wenn ich früher im Stadion war in München dann hatte ich einen Sitzplatz. Aber es stimmt, wenn man sieht was oft so abgeht im Stadion, dann überlegt man es sich schon ob man hin geht. Wie gesagt, der Fan ist eh überflüssig. So jedenfalls ist der Trend
Lieber Herr Nierhoff, wer sich ohne proletarisches Gebrüll, das er auch noch als "Stimmung"....
missinterpretiert, in einem Stadion nicht wohlfühlt, ist woanders
ohnehin besser aufgehoben.
@Kuhs
Selbstverständlich gibt es die von Ihnen angesprochenen
"grölenden, randalierenden, besoffenen Fans", das
würde ich nie in Abrede stellen. Doch waren Sie schon einmal auf
einer Stehplatztribüne in einem deutschen Stadion? Und ich meine
jetzt nicht bei Dynamo oder Aue, sondern Dortmund, Schalke,
München, Hamburg etc.
Und laut Ihrer Gleichsetzung bin ich dann wohl unzivilisiert,
unkultiviert und finanziell schlecht ausgestattet. Allerdings bin ich
nicht "naiv", da "Stimmung" für mich nicht
gleichwertig mit "Mehr-Geld" ist - für mich ist sie
unheimlich viel mehr wert.