23.12.2012 · Die Fußball-Nationalelf auf Suche nach der Siegermentalität: Im F.A.S.-Interview spricht Teammanager Oliver Bierhoff über Veränderungen im Training, Pläne für ein Leistungszentrum und Reformen beim DFB.
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Äh, wie lange ist der Mann schon im Amt?!
Guten Morgen Herr B., auch schon wach?
Aber hallo Herr Bierhoff
Na , das müssen wir aber mal " unemotional und differenziert
" sehen.
Aber genauso...Herr Bierhoff.
Und jetzt erklären sie mir doch einmal was für einen Job sie
beim DFB haben.
Ach so....ja natürlich , ich Dummerchen.
Über so einen wichtigen Job würde sich jeder Harzer freuen.
Muss man da besonders
Qualifiziert sein außer auch mal gegen einen Ball gekickt zu haben ?
Aber der DFB schwimmt ja in Geld. Da könnte man doch vielleicht
noch so einen bescheuerten
Job schaffen. Ist doch in der Politik gang und gäbe !
Der Weihnachtsmann kommt morgen, Oli Bierhoff
Gleich zu Beginn lautet "Füße aus Malta Bierhoff" s
Analyse, "Nuancen" bzw "geringe
Qualitätsunterschiede" seien es bei verlorenen Spielen gegen E
und I zwischen 2006 und 12 gewesen. Frings, Müller hat gefehlt,
Spanien hat nur 'ne Ecke eingeschädelt usw.
Das kann man nur als Realsatire bezeichnen und es spricht Bände
über Herrn Horeni und FAZ (=Tenor sämtlicher dt. Sportmedien)
dies stets so hinzunehmen. Morgen kommt Santa Clause, H. Bierhoff.
Ein möglicher Ansatz, die letzten...
...fünf Prozent noch freizumachen, wäre es, den
Spielführer nicht hinten links oder rechts zu haben, wo er im
Krisenfall eben nur bedingt Einfluss auf das Spiel der Mannschaft nehmen kann.
Religiöse Fans sähen das natürlich nur als gerechte Busse
für den Sündenfall damals unter der südafrikanischen
Sonne. Für uns säkulärere ist es eigentlich bloss ein
Detail, aber wenn es um die mythischen letzten fünf Prozent geht,
zählt eben jedes noch so kleine Detail.
„Prozentrechnen“: Was nützen die letzten fünf Prozent, wenn schon..
..die ersten fünfzig Prozent nicht stimmen.
Zu den ersten fünfzig Prozent zähle ich:
Der Trainer konzentriert sich zu einhundert Prozent auf seinen gut
bezahlten Job und nicht auf die Werbeeinnahmen.
Der Trainer berücksichtigt nur nach Leistung und auch hierbei
zählt nur einhundert Prozent Einsatz, in jedem Spiel, also 100 mal 100.
Alle Vereine in der ersten Bundesliga werden zu einhundert Prozent
gleich behandelt – auch wenn sich hierbei 1/18 von einhundert
Prozent dagegen wehren wird.
Bei der Aufstellung der Mannschaft wird zu einhundert Prozent
sichergestellt, dass es keine Einflüsse von außen, oben oder
von sonst wo her gibt.
Übrigens eine Sache ist immer automatisch sichergestellt: alle Fans
hier im Land stehen einhundert Prozent hinter ihren Jungs, wenn sie
alles geben und uns Freude schenken. Ein richtiger Titel stellt
Weihnachten zu mehr als einhundert Prozent in den Schatten.
In diesem Sinne ein Frohes Fest - wir geben die Hoffnung nicht auf!
...kommen nicht, weil diese Mannschaft kaum noch Typen hat, die Stolz
darauf snd, für Deutschland zu spielen. Mit diesem Stolz sind wir
3 mal Weltmeister geworden , und nie , weil wir das beste Team waren ,
sondern weil wir die letzten 5% gebracht haben.
irgendwie hat er recht, aber mit diesem Team wird das nix.
Vorraussetzung ist erst mal , die Hymne zu singen , denn daran erkennt
man , ob man 100% dahinter steht, wöfür man spielt.
Oh Gott, dass ist für einige bestimmt wiedermal rechtsopulistisch.
Aber ist mir egal, ich gaube schon , das man sich mit etwas 100%
Identifizieren muss, wenn man dafür alles , aber auch wirklich
alles geben will.
Bitte objektiv bleiben!
Die von mir genannten Spieler waren und sind in ihren
Vereinsmannschaften erfolgreich. Zum Beispiel hat Lahm für die
Bayern schon so manches Spiel geprägt, und auch für die
Nationalmannschaft (Halbfinale EM 08) für entscheidende Momente
gesorgt. Diesen Spielern den letzten Biss abzusprechen finde ich
seltsam. (Zumal sie sich bis auf das von ihnen geforderte Absingen der
Hymne wenig produktiv äussern)
Aber gut. Sagen Sie doch einfach, was ihnen WIRKLICH an diesen Spielern stört!
Herr Dierks,
ich vermute mal, dass Sie keine Mannschaftssportart betreiben, denn sonst wüssten Sie, dass jede Mannschaft Rituale hat, um sich "heißzumachen". Warum sollte man da das Deutschlandlied nicht mit einbauen? Und Herr Wimmer hat natürlich Recht: die von Ihnen Genannten sind alles keine Typen, die ein Spiel herumreißen können. Zum Fußball gehören halt andere Qualitäten, als nette Schwiegermuttertypen zu sein.
Hymne singen,
bzw. dieses von den Spielern zu verlangen, halte ich für wenig
leistungsfördernd. Aber nicht für rechtspopulistisch. Was soll
das bringen? Ich denke, vor einem Spiel versucht jeder, sich auf das
kommende Spiel zu fokussieren. Lieder singen ist da doch eher
kontraproduktiv. Der Mannschaftsgeist muss in den Trainigseinheiten vor
dem Spiel erzeugt werden. Alle Spieler würden sich für die
Natio zerreissen, das sind Profis.
Die Entwicklung der Mannschaft und des Deutschen Fussball sehe ich
positiv. Es fehlt wirklich nur noch ein Titel. Der Erfolg hat nun einmal
viele Gründe, das am Absingen der Hymne festzumachen ist etwas sehr
schlicht. Für mich sind Lahm, Schweini, Klose oder auch Ösil
schon ziemliche Typen, und zum Glück nicht charakterlich so wie ein
Ballack oder Lothar Matthäus.
Wenn es nur 5% wären, dann könnte man die vielleichtmal in einem Speil umbiegen. Aber nein, der Grund liegt in einer Weichei-Generation in der Gesellschaft. Warum sollte es im Fußball anders sein. Schauen wir uns doch nur mal die Protagonisten Löw und Bierhoff an, dann wissen wir Bescheid!
Weil diese Mannschaft mehr Typen braucht
Die letzten 5 Prozent müssen von den Spielern kommen. Wer sich nicht 100 %ig in einem Halbfinale reinhaut, der kann leider auch nicht gewinnen. Ich vermisse da die Typen, die auch mal einen Mitspieler auf dem Feld zusammengefaltet und motiviert haben. Vielleicht ist im Moment ein Khedira so ein Typ, aber bei einem weichgespülten Kapitän und einem Trainer, der nach Linientreue nominiert, kann da nix bei rumkommen.
Nur noch 5%? Nivea statt Niveau. Weil ich es mir wert bin. Immerhin:
Die ersten Absetzbewegungen des DFB von Löw.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2012 19:51 UhrIch fasse es nicht
Ich bin mit Ihnen mal einer Meinung - unglaublich:-)