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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Neonazis im Fußball Braune Flecken

 ·  Das deutsche Fußball-Idyll zeigt Risse: Neonazis unterwandern nun auch im Westen zunehmend selbst offizielle Fanklubs. Besonders betroffen von der geschickten, rechtsextremen Agitation sind Dortmund und Aachen.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 08.10.2012 19:53 Uhr

Wie heißt noch mal die.....

Form eines Systems, in dem Menschen wegen ihrer politischen Gesinnung ihre Rechte eingeschränkt bekommen , und nicht mal zum Fussball gehen dürfen ?
Jedenfalls nicht Demokratie .
Fussball ist ein Volkssport , und die Zuschauer im Stadion repräsentieren auch alle Schichten und Meinungen der Bevölkerung. Ich zweifele nicht daran , das bei 80.000 besuchern 25 Rechtsradikale, 100 linksradikale ,100 radikale Ismaisten, 30 radikale Kommunisten usw. anwesend sind, das dürfte normal sein. Fakt ist aber doch , so lange sich niemand kriminell auffällig benimmt , oder durch Straftaten auffält, darf er genauso zum Fussball gehen , wie jeder andere Mensch auch in diesem Land.
Das sind die demokratisch verbrieften Grundrechte, und die Öffentlichkeit, aber vor allem die Medien sollten statt zu hetzen viel mehr diese Grundrechten verteidigen, denn Freiheit und Demokratie sind nach wie vor, oder gerade heute viel weniger, eine Selbsverständlichkeit.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 14:00 Uhr
Peter Pagel
Peter Pagel (DerMatz) - 11.10.2012 14:00 Uhr

Falsch.

Das ist keine Vermutung, dafür gibt es handfeste Indizien. Desweiteren vergleichen sie Äpfel mit Birnen: Rechte versuchen genau wie Linke, auf Demos 'gleichgesinnte zu Akquirieren'. Es gibt zahlreiche rechte Demos in Deutschland statt, ihre Sorge um die freie Meinungsäußerung in unserem Land ist also unbegründet. Die Unterwanderung von Ultragruppierung in Fußballstadien hat eine andere Qualität: Da wird eine ganz neue Zielgruppe erschlossen, die vorher mit der ganzen Sache nichts zu tun hatte. Und wenn sie gerne mehr Liberalität gegenüber dem Anwerbungsverhalten radikaler Gruppierungen fordern, dann mache ich ihnen einen Vorschlag: Lassen sie das nächste Sprengstoffattentat von al-Qaida, die nächste Straßenschlacht am 1.Mai oder die nächsten NSU-Morde doch einfach in ihrem Wohnzimmer planen. Danach unterhalten wir uns dann nochmal darüber, was das Ganze mit Meinungsfreiheit zu tun hat.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 10.10.2012 20:59 Uhr

@H.pagel

Ob gezielt angworben wird, ist eine Vermutung. Diese Vermutung besteht bei den anderen Gruppen genauso und immer. Das liegt in der Sache , Minderheiten versuchen immer im Auftreten in der Masse gleichgesinnte zu Akquirieren. das tun linke gewalttäter auf Demos auch ständig , und zihen viele andere mit. Da kann ich gleiches Entsetzen in den Berichten darüber nicht entdecken.
Und egal , ob Vermutung oder nicht, die Demokratie muss die Diskussion aushalten , und auch den Versuch sich auszubreiten, sol lange demokratische legitimierte Mittel eingesetzt werden , um das zu erreichen . Menschen anzusprechn oder mit Transparenten zu werden ist nach meiner Meinung nicht kriminell, so lange da nichts verbotenes draufsteht oder verbotene Inhalte vermittelt werden.
Wenn das der Kern des Artikels sein soll, ist er allerdings gut verborgen, in der Fülle der Vorwürfe und Unterstellungen. Am Ende ist wohl der Fussball noch Schuld , das es rechte Gewalt gibt, oder was soll vermittelt werden ?

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Peter Pagel
Peter Pagel (DerMatz) - 10.10.2012 16:01 Uhr

Ob...

.. sie mit ihren Annahmen ('bei 80.000 besuchern 25 Rechtsradikale, 100 linksradikale ,100 radikale Ismaisten, 30 radikale Kommunisten usw. anwesend sind, das dürfte normal sein') recht haben, kann ich nicht beurteilen. Leider verfehlen sie das Thema. Im obigen Text geht es nicht um's 'zum Fussball gehen'. Es geht um die gezielte Anwerbung seitens der rechtsradikalen Szene innerhalb der Ultra-Gruppierungen. Der Unterschied sollte klar sein. Wenn radikale Islamisten anfangen würde, im Stadion gezielt Kämpfer für ihre Sache anzuwerben, würde gleichermaßen etwas dagegen unternommen werden.

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Michael Rakete

Inwiefern ...

haben sich jetzt die 8 "Nazis" nicht gesetzeskonform verhalten, dass dies ein Stadionverbot oder sonstige Bestrafung rechtfertigen würde?

Ich kann nämlich im Text keinen klaren Straftatbestand feststellen, obwohl man doch diesbezüglich bei rechtem Klientel außerordentlich gründlich recherchiert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 08:49 Uhr
Peter Pagel
Peter Pagel (DerMatz) - 09.10.2012 08:49 Uhr

Der Verein..

...hat meines Wissens nach das Hausrecht im eigenen Stadion. Er darf also Stadionverbote verteilen, ohne dass irgendeine Straftat vorliegt. Korrigieren sie mich bitte wenn ich falsch informiert bin.
Dass ein Fußballverein kein Interesse an der Verbreitung menschenverachtenden Gedankengutes in der eigenen Fangemeinschaft hat ist wohl nachvollziehbar. Denn selbst, wenn der Verein kein Interesse daran hätte, seiner sozialen Verantwortung nachzukommen, würden ihm dadurch immernoch Image-Verlust und die damit einhergehenden finanziellen Schäden drohen.

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Horst Johnson

Was für eine riesige Bedrohung

Da protestieren 5 Rechte im Stadion für ihren Siggi, mit nem Transparent welches wohl kaum sonst aufgefallen wäre. Ja dies ist eine enorme Unterwanderung, womöglich fühlen sich nun 500 Islamisten von denen im Stadion regelrecht bedroht. Ich leide mit ihnen mit. Wer einmal einen Spaziergang durch den nördlichen Teil Dortmunds macht glaubt sich in den Ghettos kaum mehr in Deutschland zu befinden. Aber eh egal, hauptsache wir sind nun Nazifrei im Stadion, und haben unser schlechtes Gewissen wiedereinmal beruhigt. Ich bin übrigens auch dafür die Hymne im Stadion abzuschaffen und die schwarz rot goldene Fahne ebenso, es könnte unseren ausländischen Gäste ein falsches Zeichen geben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2012 20:36 Uhr
Wolfgang Hock

Herr Johnson

Ihr Zynismus spricht Bände und ist entlarvend.

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Eberhard Stoeckel

Ja, ja: Schwarz-Gelb

ist weder in der Regierung noch auf dem Fußballplatz angenehm fürs friedliche Publikum!
Und wie steht's mit Dresden?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2012 16:45 Uhr
Torsten Klier

Wie es mit Dresden steht, Herr Stoeckel, kann ich Ihnen sagen

In Dresden gab es in den letzten 3 Jahren 4 Mordfälle.
In einem Fall war der Täter ein geisteskranker Rußlanddeutscher. Dieser Fall (das Mordopfer war Marwa El-Sherbini) wurde von Politik und Medien monatelang für eine deutschlandfeindliche Hetzkampagne ausgeschlachtet.

In den drei anderen Fällen möchte ich nichts zur Provenienz der Täter sagen. Schließlich wollen wir keine Vorurteile fördern wollen. Und wir wollen auch nicht in den Verdacht der Islamophobie geraten.

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 06.10.2012 13:30 Uhr

Neben den „rechten Schreckgespenster“ aber bitte doch auch die andere Seite nicht vergessen.

Politik hat recht wenig mit Fußball zu tun und dies sollte so bleiben. Aber es sind nun einmal Massen von Menschen mit verschiedensten Hintergrund bei Spielen in dem Borussiapark,… Da kann man halt für sich werben, die Linke Szene hat dafür Transporte von Brennelementen oder Bahnhöfe. Aber beides sollte wenn schon, dann gleich verurteilt und behandelt werden. Also so lange die „rechten Schreckgespenster“ keine Straftat begehen, so lange sollte man doch bitte die Kirche im Dorf lassen.

Anm.: Momentan gibt es zu der derzeitigen Regierung keine Opposition von den im Bundestag vertretenen Parteien. Also ist es nur eine Frage der Zeit bis extreme Parteien entsprechenden Zulauf bekommen. In Ostdeutschland ist dies schon Realität. Nur verurteilen und verbieten wird da kaum reichen. Eine Facettenreiche politische Landschaft ist das mindeste was man dagegen tun kann und tun muss.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 12:58 Uhr
Peter Pagel
Peter Pagel (DerMatz) - 07.10.2012 12:58 Uhr

Herr Klier...

Das ist ja wohl die lächerlichste Argumentation, die ich in diesem Forum je gelesen habe. Sie glauben also nicht an die NSU? Das steht ihnen frei. Aber ihren "Glauben" als Argumentationsgrundlage zu benutzen, tut mir leid, das kann niemand in diesem Forum ernst nehmen. Stand der Dinge ist: Es gab systematisch geplante, rechtsmotivierte Morde. Da ändern weder der Weihnachtsmann noch das Sandmännchen was dran.

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Torsten Klier

Herr Hinderer, was wollen Sie überhaupt erreichen mit ihren erratischen Postings?

Politisch motivierte Gewalt in Deutschland ist links. Ausschließlich links.
Das weiß jeder, der sich schon mal mit der Materie beschäftigt hat.
Wo sind sie denn, die sagenhaften "rechten Morde"?
Es gibt keine. Der letzte medial breitgetretene sog. "Rechte Mord" war 2009 in Dresden der Mord an Marwa El-Sherbini.
Nur dass dieses Verbrechen (so schlimm wie so was ist) eben nichts mit "Rechts" zu tun. Nach der Tat hat die Polizei die Wohnung der Täters (ein geisteskranker Rußlanddeutscher) durchsucht und dabei - nichts gefunden. Keine Reichskriegsflagge, kein NPD-Mitlgliedsbuch, nicht mal ein klitzekleines Hakenkreuz.

Und sonst? Meinen Sie den herbeihalluzinierten NSU?
Glaube ich nicht. Der Plot ist so unglauwürdig (nicht davon zu reden, dass die bis heute nicht ein einziges gerichtsverwertbares Beweismitten finden konnten), dass selbst Sie nicht drauf reinfallen.
Hoffe ich mal.

Im Übrigen wäre es nett, wenn Sie auf meine tatsächlichen Äußerungen eingehen würden.
Danke.

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Ulrich Hinderer

Lesen Sie die Verfassungsschutzberichte mal durch.

Lesen Sie ferner die Morde unter der Rubrik "politisch motivierte Gewalt: Rechts" - sogar laut offizieller Lesart über 60 Morde seit 1992 und ein Vielfaches an schweren Körperverletzungen aus "politischen Gründen".
Kommen Sie mir nicht mit der "man muss sich wehren"-Lüge. Das ist heute genau so gelogen wie 1933. Die Gewalt geht von rechts aus - dort wird offen gesagt, dass der politische Gegner am Besten zu töten ist.

Unterhalten Sie sich mal mit den Knilchen.

Und dann unterhalten Sie sich mit dem linken Widerpart. Da ist dann die Rede von "einsperren".

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Torsten Klier

Die rechten Schreckgespenster begehen schwere Körperverletzung, Totschlag und Mord

ja wirklich?
Nur schade, dass sich für diese Unterstellungen so leider gar keine Belege finden lassen.

Bei der ach so friedlichen Linken ist das anders.
Vor zwei Jahren haben in Dresden 20 friedliche Linke 3 gewalttätige Rechte verprügelt (in der Fachsprache wird das "friedlicher Widerstand" genannt). Auf einen am Boden liegenden haben die so lange getreten, bis der Schädel gebrochen war.
Nur mal ein Beispiel wie weit es her ist mit "der Schwächere ist in dieser Ideologie ja schutzwürdig".

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Ulrich Hinderer

...

Ihre linken Schreckgespenster blockieren Straßen und begehen Sachbeschädgung. Sollte Gewalt gegen Personen ausgeübt werden, endet diese, sobald eine Person zu Boden geht - der Schwächere ist in dieser Ideologie ja schutzwürdig.. Die rechten Schreckgespenster begehen schwere Körperverletzung, Totschlag und Mord. Begründet ist das darin, dass in rechten Kreisen die Gewalt erst richtig los geht, wenn der Gegner am Boden liegt - Schwäche wird in dieser Ideologie als todeswürdig erachtet. Dennoch sollen beide Gespenstergruppen gleich behandelt werden?

Sie sind ein erstklassiges Beispiel der in diesem Land verbreiteten Rechtsblindheit.

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Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 06.10.2012 13:17 Uhr

... leider ...

Das Verhalten (ich wollte erst "Benehmen" schreiben, aber das passt nicht) beider Gruppen ist ja sehr oft ähnlich -- wächst da was zusammen, was zusammen gehört?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2012 14:06 Uhr
Peter Pagel
Peter Pagel (DerMatz) - 06.10.2012 14:06 Uhr

Der falsche Ansatz!

Die Ultras über einen Kamm zu scheren hätte genau den polarisierenden Effekt, den sich Rechtsradikale Gruppierungen erhoffen. Um das klarzustellen: Nicht alle Ultras sind Krawallmacher, und nicht alle Krawallmacher sind Nazis. Der Unterschied zwischen spontanen Gewalteruptionen (die leider auch immer wieder vorkommen) und ideologisch motivierter Gewalt sollte prinzipiell klar sein, auch wenn der Übergang des Einen in das Andere manchmal fließend ist. Umso wichtiger ist es, die Rechten in den Fankurven zu isolieren. Und dies kann nur in Kooperation mit den mit den politisch neutralen Ultragruppierungen gelingen.

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Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 06.10.2012 13:01 Uhr

Gott im Himmel

Rocker, Freefighter, Ultras, Hooligans, Fans; alle Rechtsextrem und mit direkten Verbindungen zu Leuten, die permanent Menschen umbringen, und zwar über den Dreh- und Angelpunkt BVB. Genau so wird die Wirklichkeit wohl sein...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2012 14:31 Uhr
Andreas Friedrich

...

Ich denke, die Autoren meinten, dass es in allen Gruppierungen rechtsextreme Untergruppen gibt. Das bedeutet, dass sie diese Gruppierungen NICHT pauschal als rechtsextrem darstellen.

Dass der BVB prominentes Thema ist, liegt wohl daran, dass:
a) rechtsextreme Gruppierungen in und um Dortmund verboten wurden, so dass deren Mitgliederlisten mit denen der Fanclubs verglichen werden konnten
und
b) Dortmund nach allen Berichten ein größeres Problem mit Rechtsextremisten hat als andere Orte in NRW.
Trotzdem schreiben die Autoren nur, dass Rechtsextremisten versuchen, dass Stadion auszunutzen. Der BVB wird also NICHT denunziert.

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Friedhelm van Aal

Es ist ein interessanter Artikel

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Jahrgang 1965, Korrespondent für Sport in Berlin.

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