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Nationalmannschaft : Mit Debütant Halstenberg in die „Mini-WM“

Vorbereitung aufs Debüt: Marcel Halstenberg (links) spielt in Wembley Bild: dpa

Das Testspiel in England ist das erste von drei Begegnungen mit Top-Gegnern. Für Bundestrainer Joachim Löw steht aber noch der Erkenntnisgewinn im Vordergrund. Auch deshalb beginnt in Wembley Marcel Halstenberg.

          Für Joachim Löw und sein Team beginnt an diesem Freitag eine Art Mini-WM. Dem Test gegen England im Wembley-Stadion (21.00 Uhr, live im F.A.Z.-Länderspiel-Liveticker und im ZDF) folgen drei weitere gegen hochkarätige Gegner: zuerst, am Dienstag in Köln, Frankreich, dann, im März, Spanien und Brasilien. Es war der ausdrückliche Wunsch des Bundestrainers, die Termine bis zur richtigen WM in Russland für Kraftproben zu nutzen, die „höchste Anforderungen“ an seine Mannschaft stellen.

          Spielplan der Fußball-WM 2018 in Russland

          Was wiederum nicht heißt, dass Löw diese Mini-WM unbedingt gewinnen will. Im Vordergrund steht zumindest jetzt noch gegen England und Frankreich der Erkenntnisgewinn. Es ist also mal wieder Zeit für Experimente. Wie die im Wembley-Stadion konkret aussehen könnten, wollte Löw am Donnerstag in Berlin noch nicht verraten – mit einer Ausnahme: Marcel Halstenberg, der Leipziger Linksverteidiger, soll als Debütant von Beginn an spielen. Die Engländer erwartet Löw trotz etlicher Ausfälle als „Gegner, der absolut auf Augenhöhe spielt“, sie hätten „sehr viele gute junge Spieler“ und seien „eine der besten Umschalt-Mannschaften, die es im Moment gibt“. Ob Toni Kroos (Magen-Darm-Probleme) im deutschen Mittelfeld zum Einsatz kommen wird, ließ Löw vor dem Abflug noch offen.

          „Relativ entspannt“ gab sich der Bundestrainer in einer anderen medizinischen Angelegenheit. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, dass Torwart Manuel Neuer nach seinem Fußbruch womöglich noch vier oder fünf Wochen an Krücken gehen müsse. Nach Löws Einschätzung aber ist der Münchner „soweit im Zeitplan“. Er wisse von Neuer, was die WM ihm persönlich bedeute, und von den Medizinern, was machbar sei. Das alles lasse ihn „nicht unruhig schlafen“.

          Quelle: F.A.Z.

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