Home
http://www.faz.net/-gtm-76dfl
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nationalmannschaft Der König und sein neuer Adjutant

 ·  Mesut Özil beeindruckt beim 2:1 in Frankreich wie lange nicht mehr - und wird nahezu perfekt unterstützt von Ilkay Gündogan. Das sollte den Platzhirsch Schweinsteiger wachsam werden lassen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (8)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Thomas Kobler

Ueber Oezil lohnt es sich...

...nicht mehr, viele Wort zu verlieren. Schöner kann man Fussball fast nicht spielen. Aber das grossartige Spiel von Ilkay Gündogan war zweifellos ein Ausrufezeichen: Ich bin angekommen!

Jeder starke Herausforderer setzt Platzhirsche unter Druck, so will es eine funktionierende Evolution. Aber im Moment sind Schweinsteiger und der Dortmunder eigentlich nicht zu vergleichen. Die beiden Liga-Konkurrenten verfügen über ähnlich starke Viererketten und Torhüter, aber gegen die Bayern wurden erst sieben(!) Tore erzielt in der laufenden Meisterschaft - gegen den BVB zweiundzwanzig.

Schweinsteiger spielt - von Heynckes verordnet - einen sehr defensiven Part in Bayerns Aufarbeitung des Titeldramas von letzter Saison. Gündogan ist der offensivste Spieler im BVB-Defensivverbund. Beide lösen ihre Aufgaben bislang vorzüglich, dank überragender Ballsicherheit. Von solchen Konkurrenzsituationen träumt doch jeder Trainer. Löw muss man zugute halten, dass er das Potential Gündogans früh erfasste.

Empfehlen
michael hergen

Grandios

Die DFB-Mannschaft besitzt ein gradioses Mittelfeld. Das ist ihr Goldstück. Und kann als das beste der Welt bezeichnet werden. Die Archillesferse ist die Abwehr und teilweise leider auch der Sturm. Dies sind die eigentlichen Baustellen im deutschen Spiel. Erst wenn hier Stabilität einkehrt, besteht eine reale Chance, den Titel in Brasilien zu holen. Aber dafür spielen Mertesacker und Hummels in zu unterschiedlichen Fußballwelten. Hier fallen die meisten Gegentore.

Empfehlen
Steffen Graubaum
Steffen Graubaum (swolfg) - 08.02.2013 12:43 Uhr

Habe leider nur die 2. halbzeit gesehen..

aber da war für mich Gündogan mit der beste Spieler. Fast immer kam was gescheites dabei raus, wenn er den Ball bekam, und er war immer anspielbereit. Klasse Leistung!

Empfehlen
daniel loch

.. keine Ausreden mehr !

Titel müssen her, denn ein Aufstellen von formschwachen Spielern wie gegen Italien, MUSS KÜNFTIG, OB DIESER FANTASTISCHEN BREITE - leider entfallen ....!!

Empfehlen
Viktor Schulin

Was fängt er damit an?

Mit diesem Kader, der auch in der zweiten Reihe immer stärker wird, muss Löw jetzt allerdings den Titel holen. Erlaubt wäre allenfalls eine extrem enge Niederlage in einem Finalrundenspiel gegen einen Top-Gegner, also nur gegen Spanien, Argentinien oder - z. Zt. nur wegen des Heimvorteils - Brasilien. Ein ´überflüssiges´Ausscheiden wie gegen Italien wäre nicht mehr akzeptabel. Sieht Löw das auch so?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 17:29 Uhr
Viktor Schulin

Fortune

Es ehrt Löw, das verstanden zu haben. Es geht anscheinend im Fussball zu wie in jedem anderen Bereich der Welt auch, wo die Umstände manchmal gegen das Bessere und manchmal dafür sprechen.
Aber wie schon Friedrich II. wusste, als er einen General entließ, der keinen wirklichen Fehler gemacht hatte: "Er hat keine Fortune." Und was den Ball kümmert, das interessiert wirklich niemand sonst. Chef zu sein, heisst eben auch dann die Verantwortung zu übernehmen, wenn man nichts dafür kann.

Empfehlen
Iskar Jarak

Vermutlich nicht.

Denn im Gegensatz zu Ihnen hat Löw wohl verstanden, dass in einem Fußballspiel nicht automatisch die bessere Mannschaft gewinnt. Das Spiel wird von diversen Zufallsfaktoren beeinflusst, die nicht alle kontrollierbar sind. Es gibt also keine Garantien. Und ob eine Niederlage "erlaubt" ist oder nicht, kümmert den Ball der aus 40 m genau in den Winkel fliegt oder den Schiedsrichter der fälschlich auf 11 m entscheidet oder den Spieler der genau im falschen Moment ausrutscht einfach nicht...

Empfehlen
Elisabeth Dreier

Deutschland kann stolz auf solche Talente sein.

S. Khedira, M. Özil sind Superspieler und mit I. Gündogan haben Heck und Klopp einen weiteren Topspieler geformt. Wenn ich einen von diesen drei spielen sehe, freue ich mich dass sie sich beide für die deutsche Nationalmannschaft entschieden haben. Schade nur das man Özil und Khedira so selten sieht, obschon sich beide bei Real weiterentwickelt haben.

Das Einzige was mir gestern nicht gefiel, war die heftige Kritik an B. Höwedes und M. Gomes. Eine Mannschaft hat 11 Spieler, die nicht immer ihr bestes Spielniveau erreichen [können].

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1974, Sportredakteur.

Jüngste Beiträge

Umfrage

Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Jubiläumsgeschenk als Verpflichtung

Von Daniel Meuren

Die Jubiläums-Saison ist vorbei. Das Geschenk für 50 Jahre Bundesliga gibt es aber erst in Wembley. Nun muss die Liga ihr gewachsenes Ansehen nutzen, um auf die Chancengleichheit zu achten. Mehr 3 3