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Nach DFB-Urteil Dresden lässt Berufung offen

Dynamo Dresden lässt einen Tag nach dem Ausschluss aus dem DFB-Pokal offen, ob es gegen das Urteil des Sportgerichts in Berufung geht. Der Zweitligaklub wird spätestens von Donnerstag an das weitere Vorgehen mit seinem Anwalt beraten.

© dapd Guter Rat ist gefragt: Nach dem DFB-Urteil wegen wiederholter Fan-Krawalle bespricht sich Dynamo Dresden mit einem Juristen

Nach dem Ausschluss aus dem DFB-Pokal lässt sich Fußball-Zweitligaklub Dynamo Dresden mit der Entscheidung über eine Berufung Zeit. Der Aufsichtsrat habe das Urteil des DFB-Sportgerichts zur Kenntnis genommen, sagte Dynamo-Präsident Andreas Ritter an diesem Dienstag. „Heute ist keine Beratung angedacht, ich gehe davon aus, dass diese nach dem Mittwoch stattfindet“, erklärte der Vereinschef. Spätestens von Donnerstag an werden die Gremien des Klubs mit Anwalt Jörg Heyer das weitere Vorgehen beraten. Der Verein hat eine Woche Zeit für einen Einspruch.

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Dynamo war vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen der Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel in Hannover Ende Oktober für den Wettbewerb in der kommenden Saison gesperrt worden. In der Vorsaison wurden die Sachsen nach den Vorfällen bei der Pokalpartie in Dortmund schon einmal mit dem Pokalausschluss bestraft – und eine härtere Strafe im Falle wiederholter Krawalle. In der Berufung wandelte das DFB-Bundesgericht die Strafe in ein „Geisterspiel“ und eine Geldstrafe von 100.000 Euro um.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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