Asiens Fußballverband (AFC) hat die vorläufige Suspendierung seines früheren Präsidenten Mohamed bin Hammam um 20 Tage verlängert. Der Spitzenfunktionär aus Katar steht unter Korruptionsverdacht und ist deshalb auch vom Weltverband Fifa vorläufig von allen Ämtern entbunden. Der AFC wirft bin Hammam finanzielles Fehlverhalten vor. Dies habe die Prüfung von Verbandskonten ergeben. Der Weltverband beschuldigt ihn, im Wahlkampf um den Fifa-Chefposten im Vorjahr mehrere Funktionäre aus der Karibik mit je 40.000 Dollar bestochen zu haben.
Bin Hammam bestreitet beide Vorwürfe. Kurz vor dem Wahltermin im Mai 2011 hatte bin Hammam seine Kandidatur um den höchsten Funktionärsposten im Welt-Fußball zurückgezogen. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hob die lebenslange Sperre bin Hammans von allen Fußball-Aktivitäten wegen Bestechungsvorwürfen in diesem Sommer auf. Wenig später wurde er von Fifa und AFC vorläufig suspendiert. Die Untersuchungen gegen ihn dauern an.