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Kuriosum in Montreal : 14-Meter-Raum sorgt für peinliche Panne

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Hier muss nachgebessert werden: Mitarbeiter rücken mit grüner Farbe in Sprühdosen an. Bild: AFP

61.000 Fans kamen in der amerikanischen Fußballliga zum Halbfinale zwischen Montreal und Toronto. Doch der Anpfiff verzögerte sich um 45 Minuten. Der Grund war den Gastgebern ziemlich peinlich.

          Es war ein Umzug mit Folgen. Für das Play-off-Halbfinale zwischen Montreal Impact und Toronto FC in der amerikanischen Fußballliga Major League Soccer (MLS) war der Klub des früheren Chelsea-Stars Didier Drogba vom heimischen Stade Saputo ins Olympiastadion gewechselt, so groß war das Zuschauerinteresse. 61.004 Fans kamen in die Arena, der zweitbeste Besuch in der Geschichte der MLS. Doch der Anpfiff verzögerte sich um eine Dreiviertelstunde. Der kuriose Grund: Der Strafraum war zu klein.

          Die peinliche Panne hatten die Schiedsrichter erst kurz vor dem Anstoß entdeckt. Ihnen fiel auf, dass die 16-Meter-Linie etwa zwei Meter zu nah am Tor war. Mit grüner Farbe wurde zuerst die falsche Linie auf dem Kunstrasen übersprüht, danach die richtige Linie gezogen.

          „Wir sind etwas beschämt“, sagte Impact-Präsident Joey Saputo nach dem Vorfall. „Dies ist uns zum ersten Mal passiert, aber dafür müssen wir die Verantwortung übernehmen. Es ist unsere Schuld.“

          Nach der Verzögerung bezwang Montreal die Gäste aus Toronto mit 3:2. Das Rückspiel findet in der Nacht zu Donnerstag in Toronto statt. Nach der Partie gab Montreal-Stürmer Drogba bekannt, dass er nach zwei Jahren in der kommenden Saison nicht wieder für den kanadischen Klub auflaufen wird. Was der Ivorer danach macht, ist noch nicht bekannt.

          Der Sieger trifft auf den Gewinner der Partie zwischen den Seattle Saunders und den Colorado Rapids. Seattle gewann das Hinspiel im eigenen Stadion mit 2:1.

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