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WM-Qualifikation : Messis Argentinier weiter ohne Schwung

  • Aktualisiert am

Welch eine Misere: Lionel Messi schafft es mit Argentinien nicht aus der Krise Bild: AFP

Eine WM ohne Messi ist weiterhin möglich: Argentinien verpasst trotz neuen Trainers den Befreiungsschlag in der südamerikanischen Qualifikation. Brasilien ist hingegen souverän.

          Superstar Lionel Messi und seine Argentinier haben in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland den angepeilten Befreiungsschlag verpasst. Beim Erzrivalen Uruguay kam der Weltmeisterschaftszweite nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt bei noch drei ausstehenden Spielen auf Rang fünf der Tabelle. Nur die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt für die WM, der Fünfte muss in ein Play-off gegen den Ozeanien-Vertreter.

          Argentinien dominierte die Partie zunächst, in der zweiten Hälfte bot das Team von Trainer Jorge Sampaoli aber eine trostlose Vorstellung. Insgesamt war das Spiel von vielen aggressiven Fouls geprägt.

          Argentinie in der WM-Qualifika : Das Leiden des nicht mehr ganz so jungen Messi

          Einen herben Rückschlag musste auch Copa-América-Sieger Chile um Arturo Vidal vom FC Bayern einstecken. Der 30-Jährige leitete die 0:3-Pleite gegen Paraguay mit einem Eigentor (24.) ein, durch den Sieg hat Paraguay jetzt nur noch zwei Punkte Rückstand auf Argentinien. Beim 0:0 Kolumbiens in Venezuela kam Vidals Bayern-Kollege James Rodriguez wegen seiner Oberschenkelverletzung nicht zum Einsatz. Das Finale um die WM-Tickets verspricht jede Menge Spannung: Nur zwei Punkte trennen Kolumbien (25 Zähler) auf Platz zwei und Argentinien auf Rang fünf (23 Punkte).

          Brasilien ist schon durch

          An der Spitze zieht Brasilien einsam seine Kreise. Unbeirrt vom Dilemma der Konkurrenten fuhren Neymar und Co. in Porto Alegre gegen Ecuador (2:0) ihren neunten Eliminatorias-Sieg in Folge ein. Der Rekordweltmeister ist mit elf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Kolumbien nicht mehr von Rang eins zu verdrängen.

          Barcelona-Neuzugang Paulinho brach nach 68 Minuten das Abwehr-Bollwerk der Gäste, ehe Philippe Coutinho sieben Minuten später für die Entscheidung sorgte. Kurioserweise ist der Offensivspieler wegen einer Verletzung und seinem Wechselwunsch nach Barcelona von Trainer Jürgen Klopp in der neuen Saison beim FC Liverpool noch nicht eingesetzt worden.

          Trost vom uruguayischen Vereinskameraden aus Barceona: Luis Suarez (r.) nimmt Messi in den Arm
          Trost vom uruguayischen Vereinskameraden aus Barceona: Luis Suarez (r.) nimmt Messi in den Arm : Bild: ANFITTI/EPA-EFE/REX/Shutterstock

          Quelle: SID

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