Home
http://www.faz.net/-gtl-7751m
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Messer-Attacken in Rom Borussia-Fans haben Krankenhaus verlassen

Die drei Mönchengladbacher Fußball-Anhänger, die am Rande des Europa-League-Spiels in Rom mit Messern attackiert wurden, geht es besser. Lazio-Fans sind wiederholt mit Gewalt auffällig geworden.

© dpa Der Schein trügt: Für einige Gladbach-Fans bot der Ausflug nach Rom nicht nur friedliche Freude

Die bei einer Messerattacke verletzten drei Gladbacher Fans haben das Krankenhaus in Rom wieder verlassen und keine schweren Verletzungen davongetragen. Das teilte der Ordnungsdienst des Fußball-Bundesligisten am Freitag mit.

Die drei Borussia-Anhänger waren vor dem Europa-League-Spiel bei Lazio Rom (0:2) in der italienischen Hauptstadt von Krawallmachern mit dem Messer angegriffen worden. Zu den Vorfällen sei es nach italienischen Medienberichten an drei verschiedenen Orten der Stadt gekommen. Die Polizei, die Ermittlungen aufgenommen hat, suche die Täter in der Lazio-Fanszene.

Appell an Lazio-„Fans“

Roms Bürgermeister Gianni Alemanno und der Lazio-Chef Claudio Lotito verurteilten die Übergriffe auf die Fans. „Man wird aber sehen müssen, ob diese Vorfälle mit der Lazio-Fangemeinde zu tun haben oder ob es sich um verschiedene Dinge handelt“, sagte Lotito dem TV-Sender Sky.

Mehr zum Thema

Die Angriffe auf die drei Borussia-Anhänger ereigneten sich unabhängig voneinander. So wurde ein 50-jähriger Arzt an einer Brücke in der Nähe des Stadions attackiert. Ein zweiter Fan, als er von seinem Hotel zu Fuß zu dem Europa-League-Match seiner Mannschaft gehen wollte. Der dritte Vorfall ereignete sich am Tiberufer. In zwei Fällen seien es Messerstiche ins Gesäß gewesen, der dritte Fan wurde an der Hüfte verletzt.

„Noch einmal müssen wir an die Tifosi appellieren, die Gewalttätigen zu isolieren und insgesamt ein zivileres Verhalten zu zeigen“, forderte Alemanno die Lazio-Fans zu mehr Besonnenheit auf. Die Lazio-Fans sind in der Vergangenheit wiederholt durch Gewalt und rechtsextreme Ausfälle in die Schlagzeilen geraten.

Quelle: DPA

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Champions-League-Playoffs Wie Igli Tare Lazio Rom nach oben führte

In den Playoffs zur Champions League gegen Leverkusen schauen alle auf Weltmeister Miroslav Klose. Mindestens genauso wichtig bei Lazio Rom ist aber Igli Tare. Der Manager lässt sich auch von Morddrohungen nicht aufhalten. Mehr Von Julius Müller-Meiningen, Rom

18.08.2015, 16:46 Uhr | Sport
Attacke von Anarchisten Ehefrau beschützt Giannis Varoufakis vor Angreifern

Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis soll laut einer Mitteilung seines Ministeriums attackiert worden sein. Seine Frau Danae Stratou soll ihn vor den Angreifern beschützt haben. Mehr

29.04.2015, 15:20 Uhr | Gesellschaft
Champions-League-Playoffs Klose fehlt im Rückspiel gegen Leverkusen

Kurz nach dem Spiel hatte Miroslav Klose ein schlechtes Gefühl. Nun bestätigen sich die Befürchtungen. Der Stürmer von Lazio Rom fehlt nicht nur in der zweiten Partie gegen Leverkusen in den Playoffs zur Champions League. Mehr

20.08.2015, 22:42 Uhr | Sport
Rückspiel gegen Lazio Rom Bayer Leverkusen will in die Champions League

Am Mittwoch steht für Bayer Leverkusen das Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Lazio Rom an. Das Hinspiel endete 1:0 für Lazio, doch die Leverkusener geben sich optimistisch. Mehr

26.08.2015, 15:26 Uhr | Sport
Leverkusen bei Lazio Rom Es wird eine Schlacht

In den Champions-League-Playoffs zur Champions League geht es um viele Millionen. Im Hinspiel tritt Leverkusen zu bei Lazio Rom und Miroslav Klose an. Nicht nur ein gutes Omen macht Bayer Mut. Mehr

18.08.2015, 12:08 Uhr | Sport

Veröffentlicht: 22.02.2013, 11:22 Uhr

Im Rausch des Geldes

Von Michael Horeni

Der gesamte De-Bruyne-Deal dürfte sich auf gut 150 Millionen Euro belaufen. Mit Ethik muss man dem Fußball nicht kommen. Aber es ist schlicht obszön, wie hier Vermögen verschwendet wird. Mehr 86 55