http://www.faz.net/-gtl-75cl4

ManCity-Trainer Mancini : „Über Weihnachten zu viel gegessen“

  • Aktualisiert am

„Es ist unmöglich, dass zwei Männer das nicht sehen konnten“: Roberto Mancini Bild: REUTERS

Wer den Schaden hat, sorgt auch gleich noch für den Spott. Nach der 0:1-Niederlage in Sunderland schimpft ManCity-Trainer Mancini auf den Schiedsrichter. Nach dem vermeintlich „schweren Foul“ fiel das einzige Tor der Partie.

          Manchester Citys Coach Roberto Mancini hat nach der 0:1-Niederlage des englischen Fußball-Meisters beim AFC Sunderland über Schiedsrichter Kevin Friend gespottet. „Vielleicht hat der Referee über Weihnachten zu viel gegessen“, wurde der Italiener auf der Homepage des Titelverteidigers zitiert.

          Mancini echauffierte sich deswegen so, weil es aus seiner Sicht vor dem entscheidenden Tor am Mittwochabend einen Freistoß für die Citizens hätte geben müssen. „Ich war da, und ich habe gesehen, dass es ein schweres Foul war“, ereiferte sich Mancini und giftete weiter gegen den Schiedsrichter und dessen Assistenten: „Es ist unmöglich, dass zwei Männer das nicht sehen konnten.“

          Nachdem Referee Friend die vermeintliche Attacke von Sunderlands Craig Gardner an Pablo Zabaleta nicht geahndet hatte, war dem ehemaligen City-Profi Adam Johnson der Siegtreffer gelungen. In der Tabelle liegt der Champion, der seinerseits zuvor durch ein umstrittenes Tor mit 1:0 gegen den FC Reading gewonnen hatte, bereits sieben Punkte hinter Ortsrivale Manchester United.

          Zu viel gegessen oder nicht? Schiedsrichter Kevin Friend

          Weitere Themen

          Wie runderneuert

          Spaniens „Furia Roja“ : Wie runderneuert

          Glanz und Gloria im Kampf um die Krone: Nach zwei enttäuschenden Endrunden hat Spanien wieder die richtige Form gefunden. Ein zentraler Grund dafür ist die ausgewogene Mischung aus Real- und Barça-Fußball.

          Homophobe Fanchöre? Video-Seite öffnen

          8.700 Euro Strafe : Homophobe Fanchöre?

          Mexikanische Fußballfans haben für ihre Gesänge bei der WM-Partie gegen Deutschland eine Strafe des Weltfußballverbandes Fifa kassiert. Manche Anhänger geben sich nun einsichtig, andere nicht.

          Topmeldungen

          100 Tage Ministerpräsident : Söders Tanz auf der Rasierklinge

          Volldampf, Beißen, Nicht-Weichen: Wie ein Kampfstier auf dem Höhepunkt seiner Kraft ist Söder in die bayerische Staatskanzlei gesprescht. Sein Vorgehen ist riskant. Das zeigt nicht nur der Asylstreit. Ein Kommentar.

          Verletzung bei WM : DFB-Elf gegen Schweden wohl ohne Hummels

          Schlechte Nachrichten für die deutsche Mannschaft vor dem Duell mit Schweden bei der WM. Abwehrspieler Mats Hummels ist verletzt. Bundestrainer Joachim Löw ist noch auf der Suche nach Ersatz.

          2:0 gegen Island : Musa macht’s für Nigeria

          Zwei Tore des Angreifers lassen die Hoffnungen Nigerias und ihres deutschen Trainers auf einen Einzug in das WM-Achtelfinale wieder aufleben. Für Island sinken diese Chancen derweil erheblich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.