http://www.faz.net/-gtl-8w2jo

Premier League : Klopp sitzt Guardiola dicht im Nacken

  • Aktualisiert am

Zwei, die sich verstehen: Jürgen Klopp (links) und Pep Guardiola. Bild: EPA

Nach dem Aus in der Champions League gewinnt Manchester City auch gegen Liverpool nicht. Brisant ist die Lage bei Arsenal. Die „Gunners“ verlieren wieder – und Trainer Wenger macht eine Ankündigung.

          Dem FC Arsenal droht der sportliche Totalschaden. Nach der vierten Pleite im fünften Liga-Spiel ist sogar die Champions-League-Qualifikation in Gefahr. „Arsenals Saison war schon schlecht und ist mit der Niederlage noch schlechter geworden“, stellte die Tageszeitung „The Independent“ fest. Weil Manchester United am Sonntag mit 3:1 in Middlesbrough siegte, fiel Arsenal auf den sechsten Tabellenplatz zurück. Die Kritik an Arsène Wenger wurde beim 1:3 in West Bromwich noch lauter.

          Doch der sichtbar angespannte Trainer ließ seine Zukunft weiter offen. „Ich weiß, was ich tun werde“, erklärte er nach dem Spiel, kündigte aber an: „Sie werden es bald wissen. Sehr bald.“ Neben drei schmerzhaften Gegentoren von Craig Dawson (12./75. Minute) und Hal Robson-Kanu (55.) musste Wenger mitansehen, wie sich sein Torschütze Alexis Sanchez und Torwart Petr Cech verletzten. Der deutsche Nationalspieler Mesut Özil war wegen einer Oberschenkelblessur gar nicht erst im Kader, soll aber wie geplant zum DFB-Team reisen.

          Trainer Jürgen Klopp blieb mit dem FC Liverpool in der dritten Ligapartie nacheinander ungeschlagen. Im Topspiel trennten sich die Reds am Sonntag 1:1 von Manchester City und holten damit aus den vergangenen drei Partien sieben Punkte. Durch das Remis beim Tabellendritten bleibt Liverpool einen Platz und einen Punkt hinter den Citizens. James Milner brachte die Gäste in Führung (51./Foulelfmeter), Sergio Agüero glich für City aus (69.). Die beiden deutschen Nationalspieler Emre Can von Liverpool und Leroy Sané von City spielten durch.

          Zuvor feierten die Tottenham Hotspur den dritten Sieg in Serie. Die Spurs schlugen im eigenen Stadion den FC Southampton mit 2:1 und sind weiter Zweiter. Christian Eriksen (14. Minute) und Dele Alli (33./Foulelfmeter) erzielten die Tottenham-Tore. Für Southampton gelang James Ward-Prowse (52.) nur noch der Anschlusstreffer.

          Premier League : Liverpool verspielt Sieg in Manchester noch

          Manchester United siegte in Middlesbrough dank der Tore von Marouane Fellaini (30. Minute), Jesse Lingard (62.) und Antonio Valencia (90.+3) und ist nun Fünfter. Rudy Gestede (77.) machte es mit seinem Tor für Boro, wo Trainer Steve Agnew sein Debüt gab, zwischenzeitlich noch einmal spannend. Doch die Red Devils, bei denen Wayne Rooney und Bastian Schweinsteiger abermals nicht im Kader standen, überstanden die hektische Schlussphase.

          Bei Spitzenreiter Chelsea jubelte Trainer Antonio Conte nach dem 2:1-Arbeitssieg in Stoke ausgelassen. Willian (13.) hatte Chelsea in Führung geschossen. Jonathan Walters (38.) erzielte per Foulelfmeter den Ausgleich für Stoke City. Gary Cahill sorgte dann in der 87. Minute für die Entscheidung.

          Meister Leicester City feierte unter Trainer Craig Shakespeare den dritten Ligasieg in Serie, ein 3:2 bei West Ham. Riyad Mahrez, der frühere deutsche Nationalspieler Robert Huth und Jamie Vardy trafen für die Foxes und vergrößerten den Abstand zu den Abstiegsplätzen vorerst auf sechs Punkte.

          Die digitale F.A.Z. PLUS
          Die digitale F.A.Z. PLUS

          Die F.A.Z. stets aktuell, mit zusätzlichen Bildern, Videos, Grafiken.

          Mehr erfahren

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Amokläufe : Trump regt Bewaffnung von Lehrern an

          Der Präsident sieht in der Bewaffnung von Schulpersonal ein geeignetes Mittel gegen Amokläufe. Auf Angreifer müsse zurückgeschossen werden können, sagte er zu Überlebenden des jüngsten Massakers.
          Der Prototyp Hyperloop One

          Mit dem Hyperloop : Von Washington nach New York – in 29 Minuten?

          Tesla-Chef Elon Musk lässt jetzt buddeln: Für ein futuristisches Verkehrskonzept darf der Visionär jetzt testweise in Amerikas Hauptstadt bohren. Es geht um nicht weniger als eine Revolution.

          Syrischer Krieg : Spielball der Großmächte

          Syrien versinkt seit Jahren in Krieg und Gewalt – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das liegt auch an den vielen verschiedenen Beteiligten und Interessen. Ein Überblick.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.