Home
http://www.faz.net/-gtm-75i6f
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Lob für Boateng „Schwarz und weiß ist eins“

 ·  Kevin-Prince Boateng verlässt mit seiner Mannschaft des AC Mailand nach rassistischen Sprechchören den Platz - und wird für die Aktion allerorten gelobt. Der italienische Fußball will endlich handeln und „dieses unzivilisierte Verhalten stoppen“.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (5)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Michael Scheffler

Auch hier wird - politisch korrekt - wieder mal mit zweierlei Maß gemessen

Man schaue sich mal das Treiben in den unteren europäischen Ligen an, neulich wurde sogar ein holländischer Schiedsrichter umbegracht.

Empfehlen
Michael Messerer

Spielabbruch

Mal sehen, ob die Kritik auch so positiv ist, wenn demnächst ein verunglimpfter Spieler vom Platz geht und dadurch ein Punktspiel abgebrochen wird! Die UEFA kann nämlich nicht zulassen, dass von außen Einfluss auf den Ausgang des Spieles genommen wird! Sonst könnte jeder einen Spielabbruch provozieren, wenn er ihm gerade Vorteile bringt.
Allerdings sollte die UEFA schon konsequenter gegen Rassismus von den Rängen vorgehen...

Empfehlen
Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 04.01.2013 15:49 Uhr

"Schwarz und weiß ist eins"

Offenkundig widerspricht der Satz der Wirklichkeit. Denn Schwarz ist vielmehr Schwarz, während Weiß eher Weiß ist.
Dass Weiße und Schwarze als Menschen gleich viel wert sind, ist selbstverständlich - doch ist es völlig falsch, zu behaupten, sie wären gleich.
Ideologie versperrt den Blick auf die Realität.
Dass in vielen Fußball-Mannschaften nicht das drin ist, was drauf steht, kann bei Fans zu Ärger führen. Zum Beispiel, weiß ich nicht, warum ich für den FC Bayern München sein sollte. Denn die Bayern und Münchner in der Gesamtmannschaft kann man sich an einer Hand abzählen. Eine Mogelpackung.
Wie die Fans ihren Ärger dann ausdrücken, ist eine Frage des Stils - doch geht es bei pseudo-gutmenschlichen Kampagnen grundsätzlich darum, die Kritik an der Einwanderung, die sich im Söldner-Fußball besonders deutlich zeigt, zu unterdrücken.
Doch kein Volk will Einwanderung von Fremden. Das wäre auch ganz widersinnig, da dadurch das eigene Volk zurückgedrängt wird.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 19:49 Uhr
Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 04.01.2013 19:49 Uhr

Schade, dass Sie Ihr eigenes Volk so ablehnen

Ich kann mir nicht denken, dass es Sie bisher so schlecht behandelt hat.

Empfehlen
Max Rapp
Max Rapp (maxrapp) - 04.01.2013 19:04 Uhr

"Ideologie versperrt den Blick auf die Realität"

Offenkundig widerspricht der Satz der Wirklichkeit. Denn Ideologie kann man nicht sehen und auch nicht dagegen rennen, also versperrt sie auch nichts... Simpelste Metaphorik sollte einem dann doch geläufig sein, gelt?
Es ist zum Glück auch völlig falsch zu behaupten, Sie und ich seien gleich. So what? Was Boateng mit dem Satz sagen will ist, dass Sie und ich und er alle unter die Kategorie "Mensch" fallen und dass es innerhalb dieser Kategorie keine zwei Klassen gibt.
Es ist übrigens gut, dass Sie nicht für den FCB sind. Solche Anhänger wie Sie will man gar nicht. Wer sollte denn in Ihrer Bayern-Mannschaft überhaupt spielen? Münchner? Was ist mit den Isarpreißn? Und Bayern? Zählen da die beim Wiener Kongress dazugekommenen Gebiete dazu? Und was ist mit Ihnen selbst? Forschen Sie doch mal nach, wo Ihre Vorfahren herkommen. Sicher, dass da nicht ein paar "Fremde" dabei sind? Wenn Einwanderung dazu fühlt, dass Leute wie sie zurückgedrängt werden, dann her damit!

Empfehlen

04.01.2013, 12:57 Uhr

Weitersagen
 
Umfrage

Wer wird Champions-League-Sieger 2014?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Gegen die Eis-Scheinheiligen

Von Evi Simeoni

Adelina Sotnikowa kam auf zweifelhafte Weise zum Olympiasieg. Nun wird der Triumph zwei Monate später auch offiziell angezweifelt. Alles ist also wie immer im Eiskunstlauf. Mehr 2 4