27.01.2006 · Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß zeigt sich wieder von seiner bissigen Seite: Im Interview mit der F.A.Z. spricht er über seine Kämpfe mit der DFL, den Streit um die Fernsehrechte und Bundestrainer Klinsmann.
Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß zeigt sich wieder von seiner bissigen Seite: Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung spricht er vor den Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga über seine Kämpfe mit der DFL, den Streit um die Fernsehrechte und Bundestrainer Klinsmann. Außerdem äußert sich der 54jährige zu Fifa, Uefa und den Testern der Stiftung Warentest.
Nach all dem Wintertheater über den vermeintlich verlorengegangenen Wettbewerbscharakter in der Fußball-Bundesliga dürfte Borussia Mönchengladbach an diesem Freitag abend eigentlich gar nicht mehr gegen den FC Bayern München antreten. Sehen Sie zum Auftakt der Rückrunde ähnlich zementierte Verhältnisse im deutschen Profifußball wie Ihr Frankfurter Kollege Heribert Bruchhagen?
Unser Pokalspiel am Dienstag gegen Mainz 05 hat deutlich gezeigt, daß Mannschaften, die sich trauen, auch gegen den FC Bayern ihre Chance bekommen. So wird es auch in der Bundesliga sein. Wir liegen vorn, sind aber nicht unantastbar.
Dennoch gibt es Streit rund um die bevorstehende Verteilung der Mehrerlöse aus den neuen Fernsehverträgen, der mitunter wie ein Fußball-Klassenkampf anmutet.
Es gibt eine Reihe von Klubs in der Liga, die vor Jahren mit ihren großen Stadien vergleichbare Möglichkeiten hatten wie wir. Wir haben nur mehr daraus gemacht. Und deswegen empfinde ich es als ungerecht, daß uns vorgeworfen wird, wir hätten zu viel Geld. Wir streiten bei der Suche nach dem neuen Verteilerschlüssel ja auch nicht für Bayern München, sondern für eine angemessene Bezahlung des deutschen Meisters, Vizemeisters und des Dritten der Tabelle. Wenn wir am Ende einen der besten Plätze belegen, profitierten wir davon, wenn nicht, dann nicht.
Gäben Sie sich mit einer von der Mehrheit im Ligaverbandsvorstand anscheinend bevorzugten Regelung zufrieden, nach der dem deutschen Meister in Zukunft rund 25 Millionen statt bisher etwa 16 Millionen Euro zuflössen?
Nach dem jetzigen Stand nicht. Die Gespräche werden ja kommende Woche fortgesetzt. Uns schwebt eher ein Modell vor, bei dem der deutsche Meister auf etwa 30 Millionen Euro kommen könnte. Wir behalten uns im Augenblick dazu vor, bei einer Lösung, die unseren Vorstellungen erheblich zuwiderliefe, zum Bundeskartellamt zu gehen, um so die Möglichkeit einer dezentralen Vermarktung der Fernsehrechte prüfen zu lassen. Vielleicht sollte die Liga bereit sein, uns und den drei, vier anderen Vereinen, die dafür in Frage kommen, die Auslandsvermarktung ihrer Spiele zu überlassen. Darin steckt für den FC Bayern ein Potential von fünf bis zehn Millionen Euro pro Jahr. Ich bin, um das klarzustellen, kein Gegner der zentralen Vermarktung. Auch, weil damit die Gelder im Prinzip vernünftig aufgeteilt werden können. Dazu gehört aber auch auf seiten des Ligavorstandes, in dem wir durch Karl-Heinz Rummenigge eine Stimme haben, ein großes Maß an Toleranz und Verständnis für die unterschiedlichen Belange der Klubs.
Woraus leiten Sie denn Ihren Anspruch ab, bei der künftigen Ausschüttung der Fernsehmillionen entschieden besser abzuschneiden als bisher?
Wir glauben zum Beispiel, daß wir sehr viel mehr als andere dazu beigetragen haben, daß aus den 300 Millionen Euro pro Jahr für die alten Fernsehverträge nunmehr 420 Millionen geworden sind. Bayern ist für die Fernsehanstalten nun einmal wegen der garantiert hohen Einschaltquote interessanter als andere Klubs.
Müssen die Auseinandersetzungen unter Fußball-Fachleuten wie zum Beispiel Bruchhagen und Rummenigge so polemisch und persönlich geführt werden?
Wenn der Herr Bruchhagen jetzt hier hereinkäme, lüde ich ihn gern zu einem Kaffee ein. Wir beide können uns wunderbar unterhalten, und er macht dazu einen sehr guten Job in Frankfurt. Er hat ja im Inneren relativ viel Sympathie für uns. Dennoch: Man kann nicht immer nur smart sein. Ich mußte Karl-Heinz deshalb, auch weil er von Bruchhagen persönlich attackiert wurde, selbstverständlich zur Seite stehen. Darum habe auch ich deutlich auf Bruchhagen reagiert. Damit hat es sich aber auch.
Können Sie mit dem Wort Solidarität, das Ihr Münchner Vorstandskollege Rummenigge schon einmal in Zweifel gezogen hat, noch etwas anfangen?
Allerdings. Ich halte es aber andererseits für sehr unfair, wenn bei der LiveÜbertragung von Pokalspielen mit der Beteiligung meines Vereins so getan wird, als bekäme unser Gegner nichts. Die kriegen genausoviel wie wir.
Dennoch ist der Eindruck nicht nur flüchtig, daß die Wettbewerbssituation in den europäischen Ligen immer einseitigere Züge annimmt - oben wie unten in der Tabelle.
Auch da gilt es zu differenzieren. In der Premier League steht der FC Chelsea mit großem Punktvorsprung (14) auf Platz eins. Nur: Dort finanziert der Russe Roman Abramowitsch, gegen den kein Kraut gewachsen ist, einen sündhaft teuren Kader. Das hat mit der Vermarktungsform der Liga nichts zu tun. Daß der FC Barcelona in Spanien zur Zeit einen solchen Vorsprung (10 Punkte) hat, liegt in erster Linie an der aktuellen Schwäche von Real Madrid. Olympique Lyon, das in Frankreich mit 12 Punkten Vorsprung die Tabelle anführt, hat es mit guter Arbeit in den vergangenen Jahren geschafft, bis an die souverän angeführte Spitze der Ligue 1 zu kommen. Lyon ist mit Bayern zu vergleichen, da dort über viele Jahre ein gutes Management die sportlichen Erfolge herbeiführen half. Man sollte nie vergessen, daß auch in München einmal die Sechziger vor dem FC Bayern lagen. Daß sich die Dinge erheblich verändert haben, hat nichts mit Fernseheinnahmen zu tun.
Sehen Sie durch die Neuverteilung der Fernsehgelder eine dramatische Schieflage auf die Bundesliga zukommen?
Zum einen bekommen alle 36 deutschen Profiklubs mehr Geld als früher; zum anderen wird am Ende des Tages der FC Bayern nicht unendlich reich durch einen überschaubaren Zuwachs an Geld aus dem nationalen Wettbewerb. Was nicht wegdiskutiert werden kann: Es gibt größere Punktabstände zwischen den einzelnen Tabellensegmenten. Früher war es schon mal schwieriger, bei Abstiegskandidaten zu gewinnen. Zwischen den ersten fünf ist meines Erachtens der Unterschied nicht so gewaltig.
Hat also Bruchhagen mit seinen Beobachtungen beim Blick auf den Bundesliga-Wettbewerb zum Teil recht?
Sicher in der Hinsicht, daß es zwischen Platz eins und 18 einen größeren Qualitätsunterschied gibt als in der Vergangenheit. Daran ändert sich aber gar nichts, wenn ich dem Letzten ein oder zwei Millionen Euro mehr pro Jahr gebe. Bei den Klubs, die besonders schlecht dastehen, hat es über Jahre zu viele Fehler im Management, zuwenig Solidität und Kontinuität im Handeln gegeben. Warum hält sich denn Bremen so gut? Warum wird der HSV für uns zu einem ernst zu nehmenden Gegner? Weil bei Werder exzellent und beim HSV besser als früher gearbeitet wird. Warum wird Kaiserslautern, das jahrelang um die Uefa-Pokalplätze mitgespielt hat, zu einem Abstiegskandidaten? Weil es auch dort Managementprobleme gibt. Die kaufen Spieler im Dutzend billiger. Deswegen werden sie aber nicht besser.
Wenn Sie mehr Fernsehgeld für den FC Bayern fordern, nennen Sie oft das Beispiel Juventus Turin, das aus seiner Einzelvermarktung in der Serie A 118 Millionen Euro generiert. Macht das neidisch?
Neidisch nicht, da Juve sportlich im Moment nicht besser ist als wir. Juve hat aber einen unschätzbaren Vorteil: Während wir jedem Sponsor, jeder Million, die wir reinholen können, hinterherlaufen müssen, hat Turin 118 Millionen Euro im Jahr auf dem Konto, ohne etwas dafür tun zu müssen. Das ist finanziell gar nicht auszugleichen. Vor dem neuen Fernsehvertrag in Italien war die Differenz aus unserer Sicht 16 zu 95 Millionen Euro. Jetzt wäre sie noch größer, wenn wir aus den neuen Verträgen 25 Millionen Euro bekämen. Da kann man sich ausrechnen, daß so etwas auf die Dauer nicht gutgeht.
Trotzdem haben Sie Willy Sagnol, den Juventus Turin schon so gut wie sicher hatte, zu einer Vertragsverlängerung in München bewegen können. Wie das?
Wir wollten einfach mal die Zähne zeigen. Aber das Ganze war ein Kraftakt. Machten wir das jedes Jahr, hätten wir am Ende Verhältnisse, die der früheren Dortmunder Führung vorgeworfen wurden. Wenn das übermorgen genauso mit einem Pizarro oder anderen Spielern passierte, kriegten auch wir Probleme.
Sollten die Vertragsverlängerungen mit Sagnol, Deisler oder Lucio dem immer noch nicht entschiedenen Michael Ballack zeigen, daß der FC Bayern auch in Zukunft mit einer sehr starken Mannschaft um Titel mitspielen wird?
Wir haben zeigen wollen, daß wir das Gesetz des Handelns in der Hand behalten. Wenn Michael gehen sollte, werden wir zuerst überprüfen, ob wir seinen Abschied aus den eigenen Reihen kompensieren können. Kommen wir zu anderen Erkenntnissen, werden wir versuchen, noch jemanden zu holen. Einen neuen Sachstand in Sachen Ballack gibt es nicht.
War es vielleicht ein Fehler, Michael Ballack schon im November auf eine eindeutige Aussage festlegen zu wollen?
Das glaube ich nicht. Wir haben in den Augen unserer Fans enorm gewonnen, indem wir auch bei einem sehr wichtigen Spieler demonstriert haben, wo für uns die Grenze ist. Jetzt ist ein Vakuum da, das für beide Seiten, auch für Michael, Risiken birgt.
Kapitän Ballack wird bei der WM an der Spitze der deutschen Nationalelf stehen, die so gerne Weltmeister werden will. Im Januar jedoch haben viele negative Schlagzeilen - die Stadienuntersuchung der Stiftung Warentest, die abgesagte Berliner WM-Gala - die vorfreudige Stimmung verhagelt. Nachhaltig?
Das Organisationskomitee der WM stand zwar in den Augen eines Teils der Öffentlichkeit für den Moment schlecht da, konnte aber nichts dafür. Das Klima hat sich unverständlicherweise eingetrübt. Je näher wir dem Event kommen, je stärker dämpfen sogenannte Hiobsbotschaften die allgemeine Euphorie. Das ist sehr schade und vielleicht auch sehr deutsch. Bei uns wird zuviel genörgelt und geklagt. Wenn dann erst der Fußball rollt, sind diese Geschichten vergessen. Das ist das Schöne.
Was hat Sie zuletzt besonders gestört?
Der Stiftung Warentest würde ich empfehlen, das Stadion in Teheran zu untersuchen, in dem wir vor kurzem zu Gast waren und in dem die iranische Nationalmannschaft regelmäßig spielt. Da fehlte es an so vielem, daß die Tester wohl erst nach wochenlanger Prüfung zurückkämen. Bei uns aber wird mit dem Zollstab nachgemessen, ob eine Treppenstufe um ein oder zwei Zentimeter zu niedrig ausgefallen ist. Da hat sich die Stiftung Warentest, die ich als Institution für sehr wichtig halte, keinen Gefallen getan. Sie ist übers Ziel hinausgeschossen bei dem, was sie an Sicherheitsmängeln glaubte erkannt zu haben. Wenn sie die Qualität der Bratwurst in den Arenen untersucht hätte, wäre das okay gewesen.
Was hat Ihnen an der Absage der Gala besonders mißfallen?
Ich habe gehört, sie wurde gestrichen, weil zuwenig Karten bei Preisen bis zu 750 Euro verkauft worden sind. Da sieht man, daß der Internationale Fußball-Verband (Fifa) auf einem ganz gefährlichen Weg ist. Die Fifa ist dabei, völlig zu überdrehen. So eine Eröffnungsfeier muß ich wie geplant durchziehen, auch wenn mich das zehn oder zwanzig Millionen Euro kostet und das Publikum nicht mitspielt. Erst mal zwei Jahre lang die Leute planen lassen und dann mit einem Federstrich aus Zürich das Ganze absagen, so geht es doch wirklich nicht. Wenn der Internationale Fußball-Verband so weitermacht, schafft er es noch, ein Spektakel wie die WM in Mißkredit zu bringen. Die Fifa, das ist ein Monopol, und Monopole sind immer gefährlich. Diskussionen lassen sie nicht zu. Die Verbände und Vereine sind gut beraten, den Dachverbänden, auch der Europäischen Fußball-Union (Uefa), öfter mal die Zähne zu zeigen.
Warum auch der Uefa?
Auch da beklagen wir totalitäre Entscheidungen, die nicht mehr in die Welt passen. Wir als Partner und Rechteinhaber der Uefa wurden rund um den neuen Fernsehabschluß in puncto Champions League nicht einmal gefragt, als Premiere den Zuschlag für das Pay-TV und das Free-TV in Deutschland bekam. Premiere hat noch bis Ende Februar Zeit, einen Free-TV-Sender zu gründen oder zu finden, auf dem Live-Übertragungen von der Champions League zu sehen sein sollen. Sonst muß Premiere die Free-TV-Rechte an die Uefa zurückgeben.
In der Bundesliga sind die teuersten Fernsehrechte - für das Pay-TV - an die Firma Arena gegangen. Was erwarten Sie von den neuen Partnern nach der Ablösung von Premiere?
Ich fände es zum Beispiel schlecht, wenn an dem eigentlich für das Pay-TV exklusiv freigehaltenen Freitag abend Bundesligafußball auch live im Free-TV zu sehen wäre. Die Liga darf auf keinen Fall zu einem Experimentierfeld werden. Die neuen Rechteinhaber müssen darauf achten, daß wir nicht vor drei verlorenen Pay-TV-Jahren stehen. Arena ist nur dann ein guter Partner von uns, wenn diese Firma Pay zu einem guten Produkt entwickelt - wie es bei Premiere nach wie vor der Fall ist. Die anderen haben die Verpflichtung, unser Vertrauen nicht zu mißbrauchen, indem sie aus der Sublizenzierung ihrer Rechte eine Art Gemischtwarenladen machen. Ein bißchen Free-TV hier, ein bißchen Pay-TV da, das sollte nicht sein.
Sie sind ja so etwas wie der Verbindungsmann der Bundesliga zum Team Klinsmann. Nach all den Debatten um den Wohnsitz des in Kalifornien seßhaft gewordenen Bundestrainers, die auch von Ihnen mitgeführt wurden, hat sich die Lage inzwischen entspannt. Verstehen Sie sich mittlerweile besser?
Klinsmann spricht schon mehr mit uns als vorher. Wir haben uns kurz vor Weihnachten mal mit ihm in Stuttgart getroffen; Oliver Bierhoff ist regelmäßig bei uns. Man muß abwarten, wie sich das entwickelt, wenn die Saison erst einmal läuft. Ich kommentiere die alten Geschichten nicht mehr. Ich habe meine Meinung und respektiere seine. Ich denke schon, daß Jürgen das richtige Maß an Präsenz für dieses Jahr finden wird.
Was erhoffen Sie sich von der Rückrunde für den FC Bayern?
Wir stehen vor einer spannenden Zeit. Wir haben unsere Spieler zu Beginn der Woche eingestimmt und miteinander eineinhalb Stunden diskutiert. Ob wir wie im Vorjahr mit einem Alleingang in der Rückrunde die Meisterschaft souverän entscheiden, weiß ich nicht. Wir sind ja noch in drei Wettbewerben vertreten. Wenn aber alles gesund bleibt und wir unseren Rhythmus finden, wird es für die Konkurrenz aus Hamburg und Bremen sicher schwer, uns am Titelgewinn zu hindern. Wir wollen, daß unsere Mannschaft nicht beim 1:0 aufhört, wir wollen nicht die kalten Bayern sein, als die wir manchmal gelten. Wenn die Ratio aufhört, muß die Emotion kommen. Dann sollten wir wie Liebhaber des Fußballs auftreten.
Verlängern Sie den Vertrag mit Trainer Felix Magath?
Na klar.
Sie selbst machen als Manager bis Ende 2009 weiter. Was antworten Sie Kritikern, die schon mal die Generationenfrage stellen und vom ewigen Hoeneß sprechen?
Es gilt der bekannte Spruch: nicht jung oder alt zählt, sondern gut oder schlecht. Ich kann mir aber vorstellen, nach 2009 an die Spitze des Aufsichtsrats in unserem Klub zu wechseln und dort, wenn er etwas anderes vorhaben sollte, Franz Beckenbauer abzulösen.
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |