Bei der überraschend friedlich verlaufenen Jahreshauptversammlung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist das ehemalige Präsidium um Bernd Hoffmann mit deutlicher Mehrheit entlastet worden. Zwar wurden von den 1200 anwesenden Mitgliedern kritische Fragen gestellt, die Aussprache blieb am Sonntag im Hamburger Congress-Centrum sachlich. Besonders gefeiert wurde der Auftritt der Mannschaft um Trainer Thorsten Fink.
Streitpunkt der Aufarbeitung der fast achtjährigen Ära Hoffmann sind ungeklärte Verträge im Volumen von 1,7 Millionen Euro und die roten Zahlen im Geschäftsjahr 2010/2011 von 4,87 Millionen Euro. „Das Verhalten der ehemaligen Vorstände Katja Kraus und Bernd Hoffmann erscheint nicht in allen Aspekten angemessen und dem Vereinsinteresse zuträglich“, sagte Ernst-Otto Rieckhoff, Vorsitzender des Aufsichtsrates, in seiner Rede. Dennoch empfahl er die Entlastung des Vorstandes.
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Jörg Tiffert (Tiffy)
- 16.01.2012, 09:34 Uhr