Home
http://www.faz.net/-gtm-11kjc
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Mittwoch, 15. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Hoffenheimer Konter Rangnick plädiert auf „nicht größenwahnsinnig“

03.01.2009 ·  Ralf Rangnick hat die jüngsten Attacken von Franz Beckenbauer gekontert. Er wisse nicht, woraus man schließen sollte, Hoffenheim sei größenwahnsinnig geworden, sagte Rangnick.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (5)

Nach Manager Jan Schindelmeiser hat nun auch Trainer Ralf Rangnick von Fußball-Herbstmeister 1899 Hoffenheim die jüngsten verbalen Attacken von Franz Beckenbauer gekontert. Er wisse nicht, woraus man schließen sollte, Hoffenheim sei größenwahnsinnig geworden, sagte Rangnick in der Bild-Zeitung: „Von meiner Seite gibt es keinen Grund zum Größenwahn. Wir sehen uns noch lange nicht dort, wo uns die Bayern vielleicht schon sehen, nämlich auf Augenhöhe.“ Beckenbauer hatte dem Aufsteiger zuvor „beginnenden Größenwahn“ vorgeworfen. Beckenbauer: Hoffenheim hat „beginnenden Größenwahn“

Auch Schindelmeiser wies diese Anschuldigungen bereits zurück, entschuldigte sich aber zugleich für seine vorausgegangenen Sticheleien gegen die Münchner. Er hatte bei der Fernseh-Gala zur Wahl der „Sportler des Jahres“ die Hoffenheimer Herbstmeisterschaft den Bayern gewidmet. 1899-Mäzen Dietmar Hopp, den Beckenbauer von seiner Kritik ausgenommen hatte, meldete sich ebenfalls noch einmal zu Wort und verteidigte Rangnick sowie Schindelmeiser. Deren Aussagen seien „spaßig gemeint“ gewesen, „im Gegensatz zu denen von Uli Hoeneß. Was er geäußert hat, würde ich auch gerne unter der Kategorie 'Spaß' einstellen, aber das fällt schwer.“

Hoffenheim zwischen Höhenluft, Heuchelei und Herbstmeisterschaft

Hoeneß hatte Rangnick nach dem Ligaduell der Rivalen zum Ende der Hinrunde „Besserwisserei“ vorgeworfen und ihm attestiert, dass er „es nicht versteht, mit Höhenluft umzugehen“. Außerdem warf er dem Aufsteiger Heuchelei vor. In Hoffenheim würde mehr Geld bezahlt als der Klub öffentlich zugeben würde, sagte er.

Unterdessen verpflichtete Hoffenheim Marcel Lucassen als neuen Technik- und Taktiktrainer. Der Niederländer wechselt von Zweitligist MSV Duisburg zum Bundesliga-Spitzenreiter. Nachdem Trainer Peter Neururer beim MSV die Nachfolge von Rudi Bommer angetreten hatte, hatte der neue Coach bereits angedeutet, sich von Lucassen trennen zu wollen.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel
Fußball
 Bundesliga 
 2. Bundesliga 
  Verein Sp Diff Pkt.  
1.  Logo: Borussia Dortmund
Borussia Dortmund   21  32   46 Gleichheit zur Vorwoche
2.  Logo: Bayern München
Bayern München   21  35   44 Gleichheit zur Vorwoche
3.  Logo: Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach   21  22   43 Verbesserung zur Vorwoche
4.  Logo: FC Schalke 04
FC Schalke 04   21  18   41 Verschlechterung zur Vorwoche
5.  Logo: Werder Bremen
Werder Bremen   21  -1   33 Gleichheit zur Vorwoche
6.  Logo: Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen   21  0   31 Gleichheit zur Vorwoche
7.  Logo: Hannover 96
Hannover 96   21  -2   31 Gleichheit zur Vorwoche
8.  Logo: VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg   21  -11   27 Verbesserung zur Vorwoche
9.  Logo: VfB Stuttgart
VfB Stuttgart   21  3   26 Verbesserung zur Vorwoche
10.  Logo: Hamburger SV
Hamburger SV   21  -8   26 Verbesserung zur Vorwoche
11.  Logo: 1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim   21  -2   25 Verschlechterung zur Vorwoche
12.  Logo: 1. FC Köln
1. FC Köln   21  -12   24 Verschlechterung zur Vorwoche
13.  Logo: FSV Mainz 05
FSV Mainz 05   21  -6   23 Gleichheit zur Vorwoche
14.  Logo: 1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg   21  -12   22 Gleichheit zur Vorwoche
15.  Logo: Hertha BSC
Hertha BSC   21  -11   20 Gleichheit zur Vorwoche
16.  Logo: 1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern   21  -11   18 Gleichheit zur Vorwoche
17.  Logo: FC Augsburg
FC Augsburg   21  -14   18 Gleichheit zur Vorwoche
18.  Logo: SC Freiburg
SC Freiburg   21  -20   17 Gleichheit zur Vorwoche

Gipfel der Aggressionen

Von Uwe Marx

Das Zweitliga-Gipfeltreffen zwischen Düsseldorf und Frankfurt endet im Tumult. Das war vorhersehbar. Und es ist Folge des engen Existenzkampfs um den Aufstieg. Mehr 1 10

Ergebnisse, Tabellen und Statistik