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Gladbachs Hanke „Ein katastrophales Ergebnis“

 ·  Borussia Mönchengladbach hat sich als zu klein für die großen Jungs erwiesen. Das Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation ging mit 1:3 gegen Dynamo Kiew verloren. Mike Hanke spricht über Gründe und Perspektiven.

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© dpa Mike Hanke: „Ich bin natürlich sehr enttäuscht“

Die glatte Heimspielniederlage im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Dynamo Kiew hat für große Enttäuschung bei den vielen Anhängern von Borussia Mönchengladbach gesorgt. Angreifer Mike Hanke, selbst erst spät eingewechselt, spricht nach dem 1:3 über dumme Fehler und weitere Aussichten.

Wie verärgert sind Sie nach dem 1:3 gegen Kiew beschreiben?

Ich bin natürlich sehr, sehr enttäuscht. Wir hatten uns etwas anderes vorgenommen. Wir wollten natürlich kein Gegentor bekommen. Jetzt haben wir drei bekommen. Durch drei Torschüsse von Kiew. Das ist sehr, sehr bitter. Es ist schon fast ein katastrophales Ergebnis für das Rückspiel.

Gibt es in Kiew überhaupt noch Chancen?

Natürlich. Ich habe auch schon erlebt, dass eine Mannschaft auswärts 5:0 gewonnen hat. Wir haben schon die Qualität, dass wir drei Tore schießen können, auch gegen Kiew. Letztendlich müssen wir dort volle Pulle nach vorn spielen. Wir dürfen aber nur ein Tor einfangen und müssen drei schießen. Dann sind wir in der Verlängerung.

Es wurde gesagt, dass in der Champions League jeder Fehler bestraft wird.

Es ist ja immer das Gleiche. Es ist leicht zu sagen, dass eine Mannschaft, die das erste Mal in der Champions League spielt, für leichte Fehler sofort bestraft wird. Klar war das mit dem Ballverlust vor dem 1:2 dumm. Aber das passiert. Auch Kiew hatte im Mittelfeld Ballverluste. Da hätten wir auch Tore machen können. Vielleicht hat der unbedingte Wille gefehlt, das Tor zu machen. Und das mit dem Eigentor - im Endeffekt war es nicht unser Tag.

Was sagen Sie zu Luuk de Jongs Eigentor noch?

Er ist halt ein Mensch. Ich glaube, in der Vergangenheit hat jeder gesehen, dass er Qualität hat. Letztendlich hat jeder auf ihn geschaut. Meines Erachtens hat er alles gegeben. Für die Medien ist es ein gefundenes Fressen, dass er ein Eigentor gemacht hat. Aber das kann passieren.

Bei einem Stürmer wie de Jong warten alle auf ein Tor.

Ich glaube, dass er einfach unser Vertrauen braucht. Von der Mannschaft, vom Verein. Und das bekommt er. Ich glaube, das weiß er auch. Man muss beachten, dass er noch 21 ist. Er ist noch ein junger Spieler. Und hat er noch sehr viel Potenzial, sich zu entwickeln.

Wie beurteilen Sie Ihre eigene Lage?

Ich fühle mich auf der Bank pudelwohl. Nein, natürlich ist es für mich keine leichte Situation. Ich habe in der letzten Saison fast alle Spiele gemacht. Aber ich bin optimistisch, dass ich in Zukunft wieder spielen werde. Was der Trainer dazu sagt, bleibt in der Kabine.

Wie versuchen Sie jetzt, diese Niederlage aufzuarbeiten?

Bundesliga und Champions League sind zwei Paar Schuhe. Borussia Dortmund hat in der Champions League in der vergangenen Saison nichts gerissen und ist deutscher Meister geworden. Wir werden mit viel Spaß und viel Freude in die Bundesliga starten. Und wir werden in einem Tag oder in zwei wieder aufstehen. Und dann geht es voran. Dann schlagen wir zu Hause Hoffenheim. Da sind wir sehr optimistisch. Es gibt kein Zurück mehr. Und in Kiew haben wir 90 Minuten Zeit.

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