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„Gehalts-Exzesse“ Bundestagspräsident kritisiert FC Bayern

 ·  „Ich ärgere mich erheblich über die Gehalts-Exzesse, die wir im Sport - insbesondere im Fußball - erleben“, sagte CDU-Politiker Norbert Lammert. Besonders den FC Bayern kritisierte der Bundestagspräsident. Politiker dagegen verdienten zu wenig.

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In der Debatte um gerechte Löhne hat Bundestagspräsident Norbert Lammert die Gehälter von Fußball-Profis scharf kritisiert. „Ich ärgere mich erheblich über die Gehalts-Exzesse, die wir seit Jahren im Sport - insbesondere im Fußball - erleben“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Da setzt mein Fassungsvermögen inzwischen fast ganz aus.“

Den FC Bayern München griff Lammert direkt an: „Wenn der wohlhabendste deutsche Fußballklub einen brasilianischen Jugendlichen für 14 Millionen Euro kauft und mit einem Einkommen ausstattet, das die meisten Familienväter über Jahre in harter Arbeit nicht erwirtschaften können, sind Maßstäbe verloren gegangen.“ Der Verein hatte zuvor die Verpflichtung des 18-jährigen brasilianischen Abwehrspielers Breno bekannt gegeben.

Politiker verdienen zu wenig

Politiker dagegen verdienten „im Vergleich zu anderen Tätigkeiten sicher“ zu wenig, sagte der Parlamentspräsident. Wenn man „die Besten auch für die Politik gewinnen will, darf sich die Bezahlung nicht beliebig weit von den übrigen Standards entfernen“.

Mit der jüngsten Diätenerhöhung steigen die Bezüge der 613 Parlamentarier im Deutschen Bundestag bis 2009 in zwei Schritten von derzeit 7009 auf dann 7668 Euro im Monat. Zum 1. Januar 2008 sollen sie sich um 330 Euro und Anfang 2009 um weitere 329 Euro erhöhen. Seit 2003 waren die Bezüge der Abgeordneten nicht mehr angehoben worden.

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