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Fußballverein SV Muslime Im Namen des Propheten

 ·  Beim SV Muslime geht es nicht um religiöse Debatten, sondern ums Toreschießen: Anfangs argwöhnisch beobachtet, hat sich der Fußballklub in Hamburg etabliert. „Bei uns ist jeder willkommen.“

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Harald Jentzsch

Satzungskonform?

Den Verein dürfte es in Rahmen des DFB gar nicht geben. Das FIFA-Reglement (Entscheidung 1 IFAB)untersagt das m. E.: "...Die vorgeschriebene Grundausrüstung darf keine politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften aufweisen." Zumindest ein entsprechendes Logo dürfte er auf seinen Trikots nicht platzieren.
Diskutabel ist weiterhin, ob er die Anforderungen der Satzung des Hamburger Fußballverbandes erfüllt. Der HFV ist u.a. "religiös neutral". Das sollte auch für seine Mitglieder, die Vereine, gelten. § 10 (2) fordert, dass der Vereinsname dem zu entsprechen habe.

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Karsten Müller

@Autor

Zitat:
"Der Glaube eint sie, denn auf jeder Position läuft ein bekennender Muslim auf."

„Bei uns ist jeder willkommen - auch Christen oder Atheisten. Uns geht es allein um den Verein, um den Erfolg, und all das wollen wir nicht kaputtmachen durch irgendwelche dummen Diskussionen untereinander.“

Wie passen denn diese beiden Textstellen zusammen.

Für mich klingt dieser Artikel nach Wunschdenken: "Wir schliessen fest die Augen und stellen uns etwas ganz Schönes vor." In Wirklichkeit verfestigen sich Parallelgesellschaften, denn welcher Nicht-Muslim wird sich denn in einem Islam-Fußballverein anmelden? Da können die Vereinsmitglieder natürlich erklären, dass jeder willkommen ist, es besteht ja keine Gefahr, dass Nicht-Muslime das Angebot wahrnehmen.

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Horst Johnson

Jetzt SV Muslime, morgen Dschihad 09 oder Borussia Salafista

Wunderbar. Nun wird auch der Sport islamisiert. Demnächst wirds wohl keine Frauen als Zuschauer mehr geben. Schwimmen für rein muslim. Frauen haben wir ja schon in Bremen.
Die Parallelgesellschaften schaffen nun Fakten. Womöglich findet der DFB dies auch noch vorzeigbar und das Innenmisiterium überschüttet dieses auch noch mit Geldern.
Jetzt SV Muslime, morgen Dschihad 09 oder Borussia Salafista. Wir schaffen uns noch schneller ab als von Sarrazin beschrieben.

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Stefan Schaller

Wie lange geht das gut???

Als Deutscher mit Migrationshintergrund möchte ich eine Frage stellen.

Natürlich haben sich in diesem wunderbaren Land - das meine ich ernst! - sehr viele Fremde aus dem restlichen Europa integriert und fallen heute eigentlich nicht mehr auf. Ich bin ursprünglich Italiener und keiner merkt es, weil ich arbeite, fließend deutsch spreche, Steuern zahle usw.

Es kommt aber jetzt durch die Muslime eine neue Qualität des Zusammenlebens ins Spiel, man ißt kein Schwein, mann unterbricht die Arbeit zum Beten, man verhält sich sehr unterschiedlich und betont diesen Unterschied. Und man unterscheidet zwischen Muslimen und "Ungläubigen"!
Pikanterweise wird der Unterschied aber anders als früher gerade durch unsere neuen
"Landsleute" betont. Diese berücksichtigen nicht unsere gemeinsame mitteleuropäische Kultur, nein, sie bringen ihre Kultur mit und setzen sie hier durch.

Meine Frage: der Deutsche steht ja heute gnadenlos auf multi-kulti, aber wie lange soll das gut gehen???

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2012 13:24 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 23.12.2012 13:24 Uhr

Ich stimme Ihnen völlig zu, Herr Schaller ....

.... und sehe allerorts Segregation statt Integration. Auch der hier gelobte "SV Muslime" ist nichts als eine Institution der Segregation, ganz im Sinne etwa des Herrn Erdogan oder der staatlich türkischen Religionsbehörde.
Nur Ihrem Schluss-Satz will ich mich nicht vorbehaltlos anschließen. Der Deutsche steht eben nicht "gnadenlos auf multi-kulti". Sprechen Sie mit beliebigen Menschen auf der Straße oder beim Einkauf - Skepsis und Zweifel übewiegen stets. Es wird den Deutschen nämlich nur suggeriert, sie hätten "gnadenlos auf multi-kulti" zu stehen, unter anderen von volkspädagogisch agierenden Polit-Darstellern und 68er-Journalisten. Doch die Realität straft diese Lügen - und immer mehr Menschen nehmen es trotz Dauerberieselung auch wahr.

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Marcel Meier

Was für eine Bereicherung!

Multikulti ist out- es lebe die Parallelgesellschaft!

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 23.12.2012 11:31 Uhr

Verfestigte Parallelgesellschaften

mehr fällt einem bei der Lektüre doch nicht mehr ein. Was will man mit solchen Leuten hier? Sind das die Fachkräfte, die wir so dringend brauchen?

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Wolfgang Reich
Wolfgang Reich (Athelas) - 23.12.2012 09:43 Uhr

Super!

Ich freue mich über jeden Moslem, der sich in Deutschland integriert! Damit werden Parallelgesellschaften jede Grundlage entzogen und man kann sich wieder sicher fühlen auf Deutschlands Straßen - bei Nacht - allein - als Frau - ohne Kopftuch.
Weiter so!

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23.12.2012, 08:45 Uhr

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