27.12.2012 · Im osteuropäischen Fußball reift ein spektakulärer Plan heran: Mit einer länderübergreifenden Liga soll die Sowjetunion wieder auferstehen - zumindest auf dem Platz. Dahinter stehen oft Oligarchen mit eindeutigen Geschäftsinteressen.
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Was auf den ersten Blick nicht ganz...
...uncharmant erscheint, hat einen gewaltigen Klumpfuss: Es wäre
Gift für die flächendeckende Entwicklung in einem Raum, der
eigentlich gross genug wäre, um eine kritische Masse an eigenen
Talenten hervorzubringen. Mit Ausnahme der
"Oligarchen-Feigenblätter" von Donezk bis St. Petersburg
würde alles andere in biederster Mittelmässigkeit versinken
und die Nationalmannschaften in der Folge ebenso.
Für eine Art GUS CL sind die Vereine, trotz zum Teil beachtlicher
Historie, auch nicht wirklich attraktiv genug. Das zeigt schon deren
Auftritte in der UEFA-CL, wo man bei russischen Losen eher vor der
möglichen Kälte dort zittert, als vor dem eigentlichen Gegner.
Oligarchen-Spielzeuge suchen passende Spielwiese im Osten. Wäre da
nicht die Regel, dass was gut ist für Oligarchen, schlecht ist
für alle andern, man könnte das Ansinnen wohlwollender als
kurzsichtig und schwachsinnig einstufen. Donezk könnte zur Not auch
in der brasilianischen Liga mitspielen. Genug Einheimische dafür
hätten sie.