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Fußballerische Sowjetunion Russland plant die „Superliga“

 ·  Im osteuropäischen Fußball reift ein spektakulärer Plan heran: Mit einer länderübergreifenden Liga soll die Sowjetunion wieder auferstehen - zumindest auf dem Platz. Dahinter stehen oft Oligarchen mit eindeutigen Geschäftsinteressen.

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Thomas Kobler

Was auf den ersten Blick nicht ganz...

...uncharmant erscheint, hat einen gewaltigen Klumpfuss: Es wäre Gift für die flächendeckende Entwicklung in einem Raum, der eigentlich gross genug wäre, um eine kritische Masse an eigenen Talenten hervorzubringen. Mit Ausnahme der "Oligarchen-Feigenblätter" von Donezk bis St. Petersburg würde alles andere in biederster Mittelmässigkeit versinken und die Nationalmannschaften in der Folge ebenso.

Für eine Art GUS CL sind die Vereine, trotz zum Teil beachtlicher Historie, auch nicht wirklich attraktiv genug. Das zeigt schon deren Auftritte in der UEFA-CL, wo man bei russischen Losen eher vor der möglichen Kälte dort zittert, als vor dem eigentlichen Gegner.

Oligarchen-Spielzeuge suchen passende Spielwiese im Osten. Wäre da nicht die Regel, dass was gut ist für Oligarchen, schlecht ist für alle andern, man könnte das Ansinnen wohlwollender als kurzsichtig und schwachsinnig einstufen. Donezk könnte zur Not auch in der brasilianischen Liga mitspielen. Genug Einheimische dafür hätten sie.

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27.12.2012, 10:18 Uhr

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