Wir wissen nicht, ob Freddy Hall abergläubisch ist, auf alle Fälle brachte dem Torwart von Torontos FC eine schwarze Katze, die von links in seinen Strafraum rannte, kein Glück. Im Gruppenspiel der nordamerikanischen Champions League an diesem Mittwoch stand es in der 84. Minute noch 1:1. Dann querte die Katze im Vollsprint den Platz - und am Ende verlor Toronto gegen Santos Laguna noch mit 1:3.
Torontos Trainer Paul Mariner wollte die Katze nicht für die Niederlage verantwortlich machen - vielmehr gab er dem früheren deutschen Nationalspieler Torsten Frings eine Mitschuld. Der habe einen entscheidenden Konter von Santos in der Schlussphase nicht verhindert. „Das war unverantwortlich“, wurde Mariner zitiert: „das hat mir ganz und gar nicht gefallen.“
Möglicherweise ist der Trainer aber auch befangen: „Ich liebe schwarze Katzen“, sagte er, „ich habe sogar eine zu Hause.“ Sie heißt Stuart - benannt nach dem früheren englischen Verteidiger Stuart Pearce.
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Paul Poste (PauloPost)
- 29.08.2012, 21:22 Uhr