11.09.2012 · Die Nationalmannschaft hat gewiss viele Stärken, aber Eckbälle und Freistöße gehören sicher nicht dazu. Das ist nicht das einzige Manko: Die Statistik weist aus, dass die Chancenverwertung so schlecht wie noch nie in der Ära von Bundestrainer Löw ist.
Von Michael Horeni, WienRichtlinien für Lesermeinungen
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Diese Mannschaft kann jede Mannschaft auf der Welt schlagen
So oder so ähnlich drückte sich Löw vor der EM aus. Jetzt wird medial kräftig in die andere Richtung gerudert. Ich fürchte um die Kompetenz des Trainerstabs, wenn er sich tatsächlich so sehr geirrt haben sollte.
Es gab mal eine Zeit, da wurden rechte Ecken von Rechtsfüßen getreten und umgekehrt. Das hatte den Vorteil, dass sich der (Eck-) Ball tendenziell vom Tor wegbewegte. Wenn ein solcher Ball auf den Kopf eines anstürmenden Angreifers trifft, treffen zwei entgegengesetzte Bewegungsimpulse aufeinander. Das Ergebnis: Die Wucht des Kopfballs ist grundsätzlich höher, als wenn sich Ball und köpfender Spieler aufs Tor zu bewegen. Irgendwann galt diese Form des Eckstoßes als "out" und alle spielten mit der harmloseren Variante. Es gibt vielleicht Argumente dafür und dagegen, aber in unserer Situation könnte man durchaus mal wieder die alte Variante spielen. Ungefährlicher können unsere Ecken ja kaum werden.
Es wurde Zeit, dass das mal jemand gesagt hat. Ich bin der Anssicht, dass wir die EM wegen der mangelnden Qualitaet der Standards verloren haben und das die deutsche Mannschaft noch deutlich zulegen muss.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.09.2012 19:24 UhrMit "Deutlich zulegen" kann Ihnen nur zugestimmt werden.
Mehr laufen und weniger seitwärts spielen, den ballführenden Gegner sofort angreifen, statt vor ihm stehenzubleiben, ein Weg zu mehr Erfolg