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Fußball Mainz kommt dem Uefa-Pokal näher

28.07.2005 ·  Der FSV Mainz 05 hat die zweite Runde der Uefa-Pokal-Qualifikation erreicht. Dem Fußballklub aus Rheinhessen reichte im Rückspiel ein 0:0 beim armenischen Verein Mika Aschtarak zum Weiterkommen.

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Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 ist glanzlos in die zweite UEFA-Cup-Qualifikationsrunde eingezogen und darf somit weiter vom Einzug in die lukrative Gruppenphase träumen. Der Vorjahres-Aufsteiger kam im Rückspiel beim armenischen Pokalsieger FC Mika Aschtarak zwar nicht über ein 0:0 hinaus, erreichte nach dem 4:0-Erfolg im Hinspiel vor 14 Tagen aber dennoch mühelos die nächste Runde. Damit muß die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nun noch einen weiteren Qualifikations-Durchgang sowie die erste Hauptrunde überstehen, um in die Gruppenphase des UEFA-Cups einzuziehen.

Vor nur rund 1000 Zuschauern in Eriwan konnten die Mainzer zu keinem Zeitpunkt an die starke Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und offenbarten neun Tage vor dem Bundesligastart bei Aufsteiger 1. FC Köln vor allem Schwächen beim Spielaufbau. Benjamin Auer, vor zwei Wochen noch zweifacher Torschütze, konnte sich im FSV-Angriff kaum in Szene setzen.

Kein Spielfluß bei 40 Grad

Auch im zweiten Abschnitt sahen die rund 250 mitgereisten Mainzer Anhänger, die die Auswärtsreise ihres Teams vom Klub zu großen Teilen subventioniert bekamen, einen über weite Strecken schwachen Auftritt ihrer Elf. Bei tropischen Temperaturen um die 40 Grad Celsius wollte kein Spielfluß zustande kommen. Allerdings stellten die technisch limitierten Gastgeber die Mainzer auch kaum vor Probleme.

Klopp vertraute in Armenien wie schon beim Hinspiel in der Frankfurter Commerzbank-Arena bis auf eine Änderung ganz dem Team, das in der vergangenen Spielzeit frühzeitig den Klassenerhalt gesichert hatte. Alleine Neuzugang Petr Ruman bekam erneut eine Chance von Beginn an und scheint damit zum aktuellen Zeitpunkt Niclas Weiland aus der Stammformation verdrängt zu haben. Der frühere Fürther Ruman war in der Vorbereitung mit sieben Treffern bislang torgefährlichster Spieler. „Er ist in einem überragenden Zustand. Man spürt, daß er ewig auf diese Chance gewartet hat“, sagte Klopp.

Erstmals zum Kader zählte zudem der vom Ligarivalen Borussia Dortmund nach Mainz gewechselte Angreifer Otto Addo. Im Hinspiel hatte der 30-Jährige wegen Kniebeschwerden noch passen müssen. Dagegen fehlte erneut der amerikanische Nationalspieler Conor Casey, der beim Einsatz für sein Heimatland beim Gold Cup einen Kreuzbandriß im rechten Knie erlitt und ein halbes Jahr pausieren muß.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
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