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Stadionnamen Arena-Kult im Fußball-Tempel

 ·  Nur unverbesserliche Nostalgiker unter den Fußball-Fans gehen in der neuen Saison noch ins Volksparkstadion oder auf die Alm. Heute strömt das Event-Publikum in den Signal-Iduna-Park oder die Imtech-Arena. Die Geschichte der Stadionnamen in Wort und Bild.

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Vom Westfalenstadion zum Signal-Iduna-Park
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Vom Westfalenstadion zum Signal-Iduna-Park

Deutschlands größtes Fußballstadion steht mitten in Dortmund. Es fast 80.720 Zuschauer und wird von den Borussia-Fans schlicht als „der Tempel” bezeichnet. Was ja auch deutlich vielversprechender ist, als „Signal-Iduna-Park”. Früher war es ein einfaches Fußballstadion in Fertigbauweise und reichte auch für 54.000 Zuschauer. Es hörte auf den Namen „Westfalenstadion”, was konsequent war, denn die öffentliche Hand hatte den Großteil der Baukosten getragen. Noch früher spielte der Arbeiterverein in der Kampfbahn „Rote Erde”, was so ziemlich das genaue Gegenteil des Elitestadions aus Glas und Stahl mit seinen gelben Pylonen war, in dem das heutige Champagnerpublikum nach Spielen giert. Seit Dezember 2005 liegen die Namensrechte bei die Signal Iduna Gruppe, einem Zusammenschluss aus einer Dortmunder Versicherung und einem Hamburger Finanzdienstleister. Der Vertrag gilt bis 2016 und bringt Borussia Dortmund rund 20 Millionen Euro.

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