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HSV gegen Kreuzer wohl vor Gericht
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HSV gegen Kreuzer wohl vor Gericht

Die außergerichtliche Einigung zwischen dem Hamburger SV und seinem ehemaligen Sportdirektor Oliver Kreuzer ist hinfällig. Der Fußball-Bundesligaverein hat den bislang freigestellten Kreuzer „außerordentlich aus wichtigem Grund“ entlassen. „Anlass waren insbesondere wiederholte Verstöße gegen ihm obliegende Loyalitätspflichten“, informierte der HSV auf seiner Internetseite. Details wollte der Verein „aus Respekt gegenüber Herrn Kreuzer“ nicht mitteilen.

Kreuzer hatte sich mit dem HSV Anfang September außergerichtlich geeinigt. Dabei sollen dem früheren Sportchef dem Vernehmen nach eine Abfindung in Höhe von 800.000 Euro sowie Dienstwagen und  Diensthandy zugesprochen worden sein. „Die Vorgehensweise des Vereins ist am Rande dessen, was man juristisch spielen darf. Offensichtlich will man die Abfindung drücken“, sagte der Hamburger Fachanwalt Heiko Hecht am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.