20.07.2006 · Red Bull Salzburg startete unter dem Trainergespann Trapattoni / Matthäus mit einem 3:0-Sieg beim SV Ried erfolgreich in die österreichische Fußball-Saison. Alle Tore erzielte der frühere Bayern-Stürmer Alexander Zickler.
Einen besseren Start hätten sich Cheftrainer Giovanni Trapattoni und sein Assistent Lothar Matthäus für ihr neues Team Red Bull Salzburg nicht wünschen können. Drei Tore des Ex-Bayern Alexander Zickler bescherten dem Trainergespann mit dem Auswärtssieg beim SV Ried gleich die Tabellenführung in der T-Mobile Bundesliga.
„Neue Salzburger Ära, neuer Glanz“ faßte der Wiener „Kurier“ am Donnerstag das 3:0 zusammen. Und die „Salzburger Nachrichten“ schwelgten vom „Traumstart“ für die teuerste Mannschaft Österreichs. Doch die Salzburger hatten auch Glück. Denn das 1:0 Zicklers (34.) nach einem Traumpaß des Ex-Stuttgarters Christian Tiffert stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Bis dahin waren die heimstarken Rieder die dominierende Mannschaft und hätten zu diesem Zeitpunkt bereits mit zwei Toren in Führung liegen können. In der zweiten Hälfte vergaben sie dazu noch einen Elfmeter.
Trapattoni von Zickler begeistert
„Wir haben souverän gespielt, aber Glück gehabt“, faßte Matthäus das Spiel zusammen. Erst nach dem Führungstreffer übernahmen die zunächst defensiv eingestellten Salzburger das Kommando. Schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff verwandelte Zickler erneut auf Vorlage Tifferts mit dem Kopf zum 2:0. Von da an wurden die Salzburger ihrer Rolle als Top- Favorit auf den Meistertitel gerecht und beherrschten Ball und Gegner nach Belieben.
Eine Verbesserung des Ergebnisses verpaßte der SV Ried, als Neuzugang Sebastian Martinez in der 59. Minute mit einem Elfmeter an dem von 1860 München nach Salzburg gewechselten Timo Ochs scheiterte. Die beiden deutschen Legionäre Zickler und Ochs wurden so zum entscheidenden Faktor beim Sieg der Salzburger. „Für diese Leistung gibt es einfach keine Worte“, meinte ein begeisterter Trapattoni zur Leistung Zicklers, der in der vergangenen Saison für Salzburg kein einziges Auswärtstor erzielt hatte. Doch der gab das Lob bescheiden an seinen deutschen Torwart weiter: „Wir müssen uns bei Timo Ochs bedanken. Er hat uns bei brenzligen Situationen im Spiel gehalten.“
Champions-League-Qualifikation gegen Luzern
Trotz der anfänglichen Schwächen präsentierte sich Salzburg nach Meinung der österreichischen Medien unter „Trapatthäus“ im Vergleich zur vergangenen Saison aber deutlich verbessert: „Die Bullen hätten von Beginn auch richtig toll spielen können. Doch das war nicht nötig. Die spielerische Überlegenheit, Klasse und Routine genügte“, meinten die „Salzburger Nachrichten“.
Doch erst in der nächsten Woche wird es für die „Bullen“ Ernst. Dann nämlich wartet mit dem FC Zürich der erste schwere Gegner in der Champions-League-Qualifikation auf das Team. Und der Schweizer Meister zeigte sich beim 3:0 in Luzern bereits gut in Form.
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |