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Fußball Fans und Freunde entdecken ihr Herz für den BVB

24.03.2005 ·  Prominente Anhänger von Borussia Dortmund haben sichzusammengeschlossen und für den finanziell angeschlagenen Traditionsklub ein Hilfsprogramm aufgelegt: Mit dem Verkauf gelber Freundschaftsbändchen wollen sie Millionen Euro sammeln.

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Prominente Anhänger von Borussia Dortmund aus Wirtschaft und Politik haben sich zusammengeschlossen und für den finanziell angeschlagenen Fußball-Traditionsklub ein Hilfsprogramm aufgelegt. Die „BVB Fans und Freunde“, eine Gesellschaft öffentlichen Rechts, der unter anderem der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harald Schartau, Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und WDR-Intendant Fritz Pleitgen angehören, wollen mittels einer Stiftung die Namensrechte am Westfalenstadion erwerben.

Das Geld dafür, so berichtet die „Süddeutsche Zeitung“, soll im Wesentlichen durch Spenden sowie den Verkauf von gelben Freundschaftsbändchen und -schleifen eingenommen werden. Dabei rechnen die Initiatoren mit einer Einnahme von rund zehn Millionen Euro, sollte auch nur jeder vierte der etwa vier Millionen BVB-Sympathisanten ein Bändchen zu je zehn Euro erwerben.

Geld soll einer Stiftung zugute kommen

„Das Geld soll in eine Stiftung fließen, um zu verhindern, daß im Falle einer Pleite des Vereins der Insolvenzverwalter darauf zugreifen kann“, erklärte Reinhard Beck, Vorsitzender der BVB-Fanabteilung. Sollte die Stiftung die Namensrechte kaufen, würde eine GmbH diese Rechte vermarkten. Zwei oder sogar drei Unternehmen sollen bereit sein, den Namen Westfalenstadion längerfristig zu nutzen.

Das Geld könnte als Garantie für eine Anleihe eingesetzt werden, mit der der eingetragene Verein entschuldet werden soll. Wie erst vor kurzem bekannt wurde, blieb auch der Klub von den Risikodeals der KGaA-Geschäftsführer Michael Meier und des bereits zurückgetretenen Gerd Niebaum nicht verschont.

Das Duo hatte vor dem Börsengang im Oktober 2000 Aktien an eine Bank verkauft und sich verpflichtet, die Wertpapiere nach drei Jahren zum selben Preis zurückzunehmen. Der Kursverlust betrug sieben Millionen Euro und belastet derzeit den Verein.

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