Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sieht die Pläne der Europäischen Fußball-Union (Uefa) für ein EM-Turnier unter Beteiligung von 13 Ländern im Jahr 2020 weiterhin positiv. Nach bisherigen Überlegungen könnten auch drei Spiele im Berliner Olympiastadion stattfinden. „Der Gedanke ist reizvoll. Wir haben das Thema in unserem Präsidium besprochen und stehen den Vorschlägen offen gegenüber“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.
Auch der englische Verband zeigt Interesse an der Ausrichtung einiger Partien, wie der Vorsitzende David Bernstein mitteilte. In Istanbul könnte das Finale gespielt werden, aber nur, wenn die Stadt nicht den Olympia-Zuschlag für 2020 erhielte.
Am 27. und 28. November in Brüssel werden die Uefa-Pläne beim Treffen einiger Verbandsspitzen aus Europa weiter diskutiert werden. Anfang Dezember soll sich der Uefa-Vorstand erstmals damit befassen. Uefa-Präsident Michel Platini verfolgt die Idee einer gemeinsamen Europameisterschaft seit einiger Zeit, weil das EM-Turnier 2020 im 60. Jubiläumsjahr stattfindet. Doch ein Grund könnte auch sein, dass aufgrund der schwer kalkulierbaren Finanzkrise in Europa es immer schwieriger wird, eine solch teure Sportveranstaltung mit Milliardeninvestitionen nur einem Land aufzubürden.
Wie aus Uefa-Kreisen zu hören ist, könnte außer in Berlin, London und Istanbul noch in Madrid, Lissabon, Paris, Amsterdam, Brüssel, Basel, Athen, Rom, Moskau und Zagreb gespielt werden. Von 2016 (Frankreich) an nehmen 24 Teams am Turnier teil. Qualifizierte sich die deutsche Elf für 2020, wären Gruppenpartien als auch ein Achtelfinale als Heimspiele in Berlin möglich. Erst vom Viertelfinale an soll an neutralen Orten gespielt werden.
Alter wein in neuen Schläuchen
Heinz Kunz (omgakawtf)
- 15.11.2012, 15:03 Uhr
Sinn oder Unsinn...
Christian Gruntz (Christian2012)
- 14.11.2012, 08:36 Uhr
Geldprobleme!
Daniel Grün (danielgruen)
- 13.11.2012, 17:33 Uhr
Eine absolut geniale Idee
Nils Kuhs (N.Holgerson)
- 13.11.2012, 15:33 Uhr
Gute Idee...
gerd hodina (hodger)
- 13.11.2012, 14:46 Uhr