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Frauenfußball-EM Deutschland kampflos im Viertelfinale

Schweden ist in der Frauenfußball-EM als Gruppensieger weiter. Italien folgt als Zweiter. Und auch Deutschland sichert sich das Weiterkommen kampflos schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Norwegen an diesem Mittwoch (18.00 Uhr).

© dpa Vergrößern Auch so kommt man ins Viertelfinale: Die deutschen Fußballfrauen Behringer, Wensing und Krahn (v.l.) haben am Trainingstag Schützenhilfe erhalten

Die Fußballerinnen von Gastgeber Schweden sind bei der Heim-Europameisterschaft ins Viertelfinale gestürmt. Die Mannschaft von Trainerin Pia Sundhage bezwang am Dienstagabend im abschließenden Spiel der Gruppe A Italien in Halmstad klar mit 3:1 (0:0). Dank des Eigentores von Raffaella Manieri (47.) sowie der Treffer von Lotta Schelin (49.) und Josefine Öqvist (57.) sicherte sich das „Dreikronen“-Team den Gruppensieg mit sieben Punkten. Das Tor für Italien erzielte Melania Gabbiadini (78.). Trotz der Niederlage schaffte auch Italien (4 Punkte) als Zweiter den Sprung ins Viertelfinale. Dänemark und Finnland trennten sich derweil 1:1 (1:0). Zwar ging Dänemark in Göteborg durch das Tor von Mia Brogaard (29.) 1:0 in Führung, doch Annica Sjölund glich drei Minuten vor Schluss aus. Dennoch bleibt Dänemark auf Platz drei, hat aber kaum noch Chancen in die K.o.-Runde einzuziehen.

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Der Endstand in Gruppe A hatte auch Folgen für das deutsche Team: Nach dem 1:1 zwischen Dänemark und Finnland (beide 2 Punkte) in der Gruppe A stand fest, dass die DFB-Frauen nicht mehr um den Einzug in die nächste Runde bangen müssen, weil sie mit 4 Punkten mindestens zu den zwei besten Gruppendritten gehören.

171661862 © AFP Vergrößern Weltklasse: Lotta Schelin schießt beim 3:1-Sieg gegen Italien ihr drittes EM-Tor

Als Gruppensieger würde Deutschland auf den Zweiten der Gruppe C treffen. Der Gegner hieße dann am kommenden Montag entweder Spanien, England oder Russland. Nach den bisherigen Eindrücken lösbare Aufgaben. Obwohl neben Frankreich und Gastgeber Schweden für Neid auch die stark verbesserten Spanierinnen zum Favoritenkreis zählen.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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