Home
http://www.faz.net/-gtm-vyws
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frauenfußball 1. FFC Frankfurt reicht 1:1 zum Viertelfinale

 ·  Wie erwartet hat sich der FFC Frankfurt für das Viertelfinale des Uefa-Pokals im Frauenfußball qualifiziert. Beim Turnier in Belgien reichte ein 1:1 gegen den Gastgeber zum Weiterkommen. Nun wartet ein hochkarätiger Gegner.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (1)

Der 1. FFC Frankfurt hat sich in Belgien als Gruppensieger für das Viertelfinale im Uefa-Cup der Landemeisterinnen qualifiziert. Im letzten Gruppenspiel trennte sich der deutsche Meister vor 700 Zuschauern vom gastgebenden FCL Rapide Wezemaal 1:1. Im Viertelfinale trifft der 1. FFC entweder auf Umea IK aus Schweden oder auf den russischen Champion Rossiyanka. Manager Siegfried Dietrich sagte: „Egal, wer von den beiden unser Gegner sein wird - es werden zwei hochkarätige Viertelfinalspiele mit dem entscheidenden Rückkampf vor eigenem Publikum sein.“

Begleitet werden die Frankfurterinnen in die Runde der letzten acht von den über sich hinausgewachsenen Belgierinnen, die davon profitierten, dass Valur Reykjavík im letzten Gruppenspiel dem LFC Everton mit 1:3 unterlag. „Ich bin frustriert, wenn ich sehe, dass solch defensiver Fußball auch noch belohnt wird“, ärgerte sich Trainer Hans-Jürgen Tritschoks. Was nicht daran ändert, dass seine Elf kein Mittel fand, um den Abwehrriegel zu knacken.

Conny Pohlers trifft per Kopf zum Ausgleich

Wie in den beiden Partien zuvor benötigten die Frankfurterinnen einen Weckruf eines Gegentreffers. Dieser fiel aus der einzigen Chance der Gastgeberinnen vor der Pause durch Jessy Torreele (22.). Der 1. FFC tat sich auf dem nur 60 Meter schmalen Platz gegen die vielbeinige Abwehr schwer. Die Angriffe rollten nur in eine Richtung, nur mit dem Abschluss haperte es. Bis zur 34. Minute: Dann traf Conny Pohlers nach einer Flanke von Birgit Prinz per Kopf. Nach dem Seitenwechsel ein unverändertes Bild. Frankfurt drückte, Wezemaal versuchte es mit gelegentlichen Kontern.

Den Aktionen des Favoriten fehlte aber die letzte Konsequenz. Die Müdigkeit nach vier Spielen in zehn Tagen lähmte die Beine. Das Tempo, mit dem der 1. FFC sonst seine Gegner zermürbt, war nicht vorhanden. Klare Chancen gab es nur noch wenige. Pech in der 83. Minute: Alexandra Krieger traf mit einem Flachschuss aus 20 Metern nur den linken Pfosten. In den letzten Minuten starteten die durch Birgit Prinz immer wieder angetriebenen Frankfurterinnen dann ihre gewohnte Schlussoffensive, die diesmal jedoch ohne Erfolg blieb.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Lesermeinungen zu diesem Artikel (1)
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel
Umfrage

Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Nur eine Parkposition?

Von Peter Heß

Robin Dutt hat Lob und Anerkennung für seine Arbeit als Sportdirektor beim DFB bekommen. Doch nach nur neun Monaten zieht es ihn wieder in die Bundesliga. Das stellt den Verband vor ein Problem. Mehr