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Finanzmarkt BVB darf weiter auf dem Börsenparkett mitspielen

25.02.2005 ·  Borussia Dortmund muß nicht befürchten, auf dem Börsenparkett die rote Karte zu bekommen. Die Deutsche Börse hat die Untersuchung gegen den unter argen finanziellen Nöten leidenden Verein eingestellt.

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Die Deutsche Börse wird einem Zeitungsbericht zufolge den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund (BVB) nicht vom Kurszettel nehmen. Vielmehr stellt sie ihre Untersuchung gegen den Verein ein.

Dies berichten das „Handelsblatt“ und die „Financial Times Deutschland“ übereinstimmend unter Berufung auf Finanzkreise. Auf Anfrage habe eine Sprecherin der Deutschen Börse bestätigt, daß die gegen den BVB angestrengte Untersuchung beendet sei. Zum Ergebnis wollte sie sich nicht äußern. Bei Borussia Dortmund hieß es zuletzt, noch sei nichts über das Ergebnis der Untersuchungen bekannt.

Manager: Ohne Stadionrückkauf wäre BVB insolvent

Geklärt werden sollte, ob die Borussia beim Börsengang gegen das Börsengesetz verstoßen hat. Der Verein hatte beim Börsengang im Jahr 2000 verschwiegen, die Markenrechte an seiner Sportartikeltochter Goool an den Versicherungskonzern Gerling verleast und als Sicherheit Teile der BVB-Markenrechte hinterlegt zu haben.

Dem Klub bleiben laut „Financial Times Deutschland“ andere Probleme: Wie Manager Michael Meier der Zeitung sagte, hat der Klub keinen Alternativplan für den Fall, daß die Zeichner des Stadion-Fonds Molsiris dem Sanierungskonzept der Borussia nicht zustimmen. Die Fonds-Eigner sollen dem Verein ermöglichen, das 2002 verkaufte Westfalenstadion zurückzukaufen. Anderenfalls wäre der BVB insolvent. Dennoch hat Meier die Gespräche mit dem auf Fußballanleihen spezialisierten Finanzier Stephen Schechter abgebrochen. „Darauf sind wir wegen des Sanierungskonzeptes nicht angewiesen“, sagte er.

Quelle: FAZ.NET mit Reuters/Dow Jones-vwd
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