18.09.2012 · Die Uefa ist dabei, das „Financial Fairplay“ einzuführen. In der vergangenen Woche sanktionierte die Uefa bereits 23 Klubs - aber wie ernst ist es ihr wirklich?
Von Charlotte SchneiderRichtlinien für Lesermeinungen
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Platini ist ein inkonsequenter Papiertiger.
Die reichen Mäzen werden einfach weiter Geld reinpumpen, aber
darauf achten, dass es in den Bilanzen nicht auftaucht. Wie im Artikel
beschrieben werden dann "kreative" Posten erscheinen.
Bleibt also alles beim Alten. Glückwunsch, Platini. Viel Tamtam,
nichts erreicht.
Scheint ja Mode zu sein, immer auf den FC Málaga einzuhauen. Und
klar, man findet Nachrichtenquellen für alles, vom sofortigen
Abstieg und Ausschluss aus der CL, dem Verkauf an bisweilen mindestens 2
Ölbarone aus Russland und der Ukraine, Mafiosos aus Albanien,
Fußballspieler (David Beckham) und Hollywood-Schauspieler (Antonio
Banderas). Auch ist ja der Scheich schon monatelang weg.
Falsch.
Auch die UEFA verlangt keine Konsequenzen, sondern hat darauf
hingewiesen, dass die Prämien nicht ausbezahlt werden, wenn nicht
Zahlungsbelege nachgereicht werden. Das ist was anderes. Ich meine: es
geht hier nicht um die Schulden Málagas, denn der FC
Málaga hat genau aus diesem Grunde im Sommer einen
Transferüberschuss von 30 Millionen erziehlt, d.h. weitaus mehr
Spieler verkauft als eingekauft, zumindest in Euro gerechnet. Das diente
dazu, u.a. die rückständigen Transferraten zu bezahlen.
Es geht hier also nicht darum, Schulden zu bezahlen, sondern erfolgte
Zahlungen zu belegen.