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Umfrage in der Schweiz : Fifa und Uefa sind Tabellenletzte

Das moralische Verhalten des Fußball-Weltverbands um Präsident Gianni Infantino wird besonders schlecht bewertet. Bild: dpa

In der Schweiz wurde eine Befragung zum gesellschaftlichen Nutzen von 106 großen Unternehmen und Organisationen durchgeführt. Das Ergebnis ist für die beiden Fußballverbände niederschmetternd.

          Die in der Schweiz beheimateten internationalen Fußballverbände Fifa (Zürich) und Uefa (Nyon) schneiden in einer repräsentativen Befragung zum gesellschaftlichen Nutzen von 106 großen Unternehmen und Organisationen aus dem Alpenstaat am schlechtesten ab. Besonders schwach bewertet wurde das moralische Verhalten. Das zeigen die Ergebnisse aus dem aktuellen „Gemeinwohl-Atlas“ der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Handelshochschule Leipzig. Befragt wurden gut 14 .000 Menschen in der Schweiz. Am höchsten in der Gunst der Bevölkerung steht die Rettungsflugwacht. Bestes Unternehmen ist der Handelskonzern Migros. Dem Internationalen Olympischen Komitee wurde von den Umfrageteilnehmern nicht die Bedeutung der anderen Organisationen beigemessen, weshalb es in der Rangliste gar nicht erst auftauchte.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das Ergebnis zeigt den anhaltenden Vertrauensverlust der Fußballverbände. Gerade die Fifa hat unter ihrem Präsidenten Gianni Infantino bisher keine Trendwende hinbekommen, sondern eher dafür gesorgt, dass sich die Zweifel an der Integrität noch vergrößert haben.

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