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Veröffentlicht: 17.03.2017, 08:31 Uhr

Europa League gegen Gladbach Schalke helfen das Glück und der Schiedsrichter

Die Königsblauen denken an Barça und kommen in der Europa League doch weiter. Gladbach hadert nicht nur mit dem kuriosen ersten Gegentor. Nach dem Aus gibt es noch zwei schlechte Nachrichten.

© dpa Die Hände zum Himmel: Schalke-Kapitän Höwedes (rechts) ist hellauf begeistert.

Die Spieler tanzten im Kreis, der Trainer rannte wie aufgedreht über den Rasen und die Fans feierten ihre „Eurofighter“. Der FC Schalke 04 drehte ein schon verloren geglaubtes Spiel noch und erreichte zum ersten Mal nach fünf Jahren das Viertelfinale in der Europa League. „Wir haben immer an uns geglaubt und nicht aufgegeben. Der Glaube versetzt Berge“, sagte Kapitän Benedikt Höwedes nach dem 2:2 (0:2) im Achtelfinal-Rückspiel bei Borussia Mönchengladbach. Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte der Revierelf das Remis wegen der höheren Anzahl der Auswärtstore.

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Zuvor hatte Trainer Markus Weinzierl seinem Team, das nach den Treffern von Andreas Christensen (26.) und Mahmoud Dahoud (45.+2) bereits mit 0:2 zur Halbzeit hinten lag, Mut zugesprochen und an den FC Barcelona erinnert. Die Katalanen hatten nach einer 0:4-Hinspielniederlage gegen Paris noch ein 6:1 zum Weiterkommen geschafft. „Warum sollen wir das nicht auch können“, fragte der Coach seine Spieler.

Dabei halfen den Gästen auch das Glück und Schiedsrichter Mark Clattenburg. Erst traf Leon Goretzka dank des holprigen Rasens zum 1:2, dann pfiff der Unparteiische aus England einen sehr zweifelhaften Handelfmeter, den Dahoud verursacht hatte. Nabil Bentaleb gelang der Ausgleich – und Gladbach konnte trotz aller Bemühungen den Siegtreffer nicht mehr erzielen.

© ZDF

„Das ist einer der bittersten Momente meiner Karriere“, meinte Borussias Flügelspieler Patrick Herrmann nach der Partie. „Ein Platzfehler und ein Elfmeter, der keiner war – das ist hart so auszuscheiden.“ Zudem setzte sich das Verletzungspech im Team fort. Kapitän Lars Stindl und Thorgan Hazard fehlten ohnehin schon.

In der Partie verletzten sich dann noch Fabian Johnson und Christoph Kramer. Ihr Einsatz im Spiel gegen den FC Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr / Live bei Sky und im Bundesliga-Ticker bei FAZ.NET) ist wahrscheinlich nicht möglich. „Bei Christoph Kramer besteht der Verdacht auf eine Knieverletzung. Fabian Johnson hat eine Muskelverletzung im Oberschenkel“, sagte Borussia-Trainer Hecking . Weltmeister Kramer war in der Halbzeit in der Kabine geblieben. Der amerikanische Nationalspieler Johnson musste bereits in der 16. Minute durch Jonas Hofmann ersetzt werden.

45350536 Viertelfinale! Nabil Bentaleb hat Schalke ins Viertelfinale geschossen © AFP Bilderstrecke 

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