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FC Barcelona 2:3 nach 2:0 - Rijkaard schämt sich

30.03.2008 ·  Dicke Luft in Barcelona: Vor dem Champions-League-Spiel beim FC Schalke hat der 18-malige spanische Meister beim 2:3 gegen Sevilla eine blamable Vorstellung abgeliefert. Trainer Rijkaard bat die eigenen Anhänger anschließend um Verzeihung.

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Der FC Barcelona hat seine Generalprobe vor dem Duell im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League an diesem Dienstag gegen den FC Schalke 04 gründlich verpatzt. Der 18-malige spanische Fußballmeister unterlag am 30. Spieltag der Primera División trotz einer 2:0-Führung bei Betis Sevilla noch 2:3. Nach der blamablen Vorstellung blieb Trainer Frank Rijkaard nichts anderes als die Feststellung: „Als Trainer schäme ich mich für dieses Resultat. Für das, was hier passiert ist, kann ich die Fans nur um Entschuldigung bitten.“

Die Niederlage war ein herber Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Durch den 3:0-Erfolg des FC Villarreal (59 Punkte) gegen Atlético Madrid fiel Barcelona (58) gar auf den dritten Tabellenplatz zurück. Titelverteidiger Real Madrid ist vier Punkte voraus. „Barcelona hisst die weiße Flagge im Kampf um die Meisterschaft. Welch ein Glück für Real Madrid“, schrieb die spanische Sportzeitung „Marca“.

„Jetzt schnell den Schalter umlegen“

Dabei sah Rijkaards Mannschaft, die ohne die verletzten Stars Ronaldinho, Messi, Milito und Marquez angetreten war, nach frühen Treffern von Bojan Krkic (13. Minute) und Samuel Eto’o (16.) schon wie der sichere Sieger aus. Doch zweimal Edu (63./78.) und Juanito (76.) drehten das Spiel. Der in der 53. Minute eingewechselte deutsche Nationalspieler David Odonkor holte in der 75. Minute sogar noch einen Elfmeter raus, als ihn Eric Abidal zu Fall brachte. Edu scheiterte aber an Torhüter Victor Valdes.

„Wir haben fatal gespielt. Aber wir müssen jetzt schnell den Schalter umlegen und an Schalke denken“, sagte Barcelonas Kapitän Puyol nach dem Schlusspfiff. Sein Teamkollege Xavi sah im anstehenden Duell mit dem deutschen Klub sogar einen Hauptgrund für die Niederlage der Katalanen. „Vielleicht waren wir in der zweiten Hälfte mit unseren Gedanken schon bei Schalke“, sagte Xavi.

Bei Betis durfte sich Odonkor ein wenig als der persönliche Gewinner des Spiels fühlen. Schließlich wurde der frühere Dortmunder von den Zeitungen gelobt. „Der schnellste Spieler Europas hat gezeigt, dass er es noch zur EM schaffen kann“, schrieb „AS“.

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