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Fabrice Muamba : Für 78 Minuten tot

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Zahlreiche Kollegen aus der Fußballwelt, wie hier David Dunn aus Blackburn, wünschen Patrice Muamba gute Besserung Bild: AFP

Fabrice Muamba war nach seinem Herzstillstand 78 Minuten lang „in Wirklichkeit tot“. In der BBC spricht der Vereinsarzt der Bolton Wanderers über die bangen Minuten und die Genesung des Fußballspielers.

          Fußball-Profi Fabrice Muamba von den Bolton Wanderers ist nach Einschätzung von Ärzten nach seinem Herzstillstand am Samstagabend 78 Minuten lang „in Wirklichkeit tot“ gewesen. 15 Stromstöße eines Defibrillators hätten das Herz des 23-Jährigen bei der Notversorgung auf dem Rasen nicht wieder zum Schlagen gebracht, sagte Vereinsarzt Jonathan Tobin am Mittwoch der BBC.

          Inzwischen befindet sich der Spieler, der weiter auf der Intensivstation des Londoner Chest Hospitals liegt, auf dem Weg der Besserung. „Wir haben das Schlimmste befürchtet und nicht daran geglaubt, dass er sich erholt. Es ist unglaublich. Es waren 48 Minuten, bis er nach dem Kollaps das Krankenhaus erreichte und danach noch einmal 30 Minuten. Zu dieser Zeit war er in Wirklichkeit tot“, berichtete Tobin, der als einer der ersten an der Unglücksstelle war.

          Andrew Deaner, Kardiologe an dem Londoner Krankenhaus, sagte der BBC: „Wenn ich jemals das Wort Wunder gebrauchen würde, dann trifft es auf diesen Fall zu. Er hat eine bemerkenswerte Genesung hinter sich.“ Im Gespräch mit dem Sender Sky schilderte Tobin seinen Besuch bei Muamba am Dienstagabend: „Ich kam ins Zimmer und er sagte: ,Hi Doc.’ Ich fragte ihn, wie es ihm geht, und er sagte: ,Gut.’“

          Muamba war im FA-Cup-Viertelfinale bei Tottenham Hotspur bewusstlos zusammengebrochen. Bereits am Montagabend hatte sein Verein mitgeteilt, dass Muamba selbstständig ohne Beatmungsgerät atmen würde und bei Bewusstsein sei.

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