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Veröffentlicht: 21.02.2013, 23:16 Uhr

Europa League Atlético, Neapel und Liverpool sind raus

Nicht nur die Bundesliga meldet Verluste: Auch drei große Namen sind in der ersten K.O.-Runde der Europa League auf der Strecke geblieben: Neben Titelverteidiger Atletico Madrid erwischt es Klubs aus England und Italien.

© dpa Freud und Leid: St. Petersburg feiert das Weiterkommen an der Anfield Road

Titelverteidiger Atlético Madrid, der FC Liverpool und der SSC Neapel sind in der Europa League in der Zwischenrunde gescheitert. Der Vorjahressieger und aktuelle Tabellenzweite der spanischen Fußball-Liga gewann am Donnerstag das Rückspiel der ersten K.o.-Runde beim russischen Vertreter Rubin Kasan zwar mit 1:0 (0:0). Doch nach der 0:2-Heimniederlage vor einer Woche reichte der späte Treffer von Falcao (84. Minute) in Moskau nicht zum Weiterkommen.

Auch Liverpool feierte gegen den russischen Meister Zenit St. Petersburg mit 3:1 (2:1) einen Sieg, doch für die Engländer war das nach der 0:2-Hinspielniederlage zu wenig. Der Brasilianer Hulk (19.) hatte die Gäste in Führung gebracht, Luis Suarez (28./59.) und Joe Allen (43.) gelang noch die Wende. Dank des Auswärtstores sicherte sich Zenit allerdings das Achtelfinal-Duell gegen den FC Basel.

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Neapel kassierte nach der bitteren 0:3-Heimpleite vor einer Woche auch bei Viktoria Pilsen eine 0:2-Niederlage. Jan Kovarik (51.) und Stanislav Tecl (74.) besiegelten das Aus für die Italiener.

Chelsea im Glück

Der aus der Königsklasse abgestiegene Champions-League-Sieger FC Chelsea, der Ex-Schalker Lewis Holtby mit seinem neuen Club Tottenham Hotspur und Inter Mailand zogen dagegen ins Achtelfinale ein. Chelsea vermied beim 1:1 (0:1) gegen Sparta Prag dank eines späten Treffers des Belgiers Eden Hazard (90.+2) die Verlängerung und rettete sich nach dem 1:0-Hinspielsieg in die Runde der besten 16.

Bei Olympique Lyon kamen die Spurs ebenfalls dank eines Last-Minute-Tors von Mousa Dembélé (90.) zu einem 1:1 (0:1) und wendeten das Aus noch ab. Das Hinspiel hatte Tottenham 2:1 gewonnen. In der Partie unter der Leitung des deutschen Referees Wolfgang Stark (Ergolding) brachte Maxime Gonalons Lyon in Führung (17.).

Inter setzte sich beim rumänischen Vertreter CFR Cluj mit 3:0 (2:0) durch. Der Kolumbianer Freddy Guarin (22./45.+3) und Marco Benassi (89.) erzielten die Tore für die Gäste. Auch Newcastle United, der FC Basel, Fenerbahce Istanbul, UD Levante und Girondins Bordeaux erreichten das Achtelfinale.

Achtelfinale (Hinspiele 7. März/Rückspiele 14. März)

Viktoria Pilsen        - Fenerbahce Istanbul
Benfica Lissabon       - Girondins Bordeaux
Anschi Machatschkala   - Newcastle United
VfB Stuttgart          - Lazio Rom
Tottenham Hotspur      - Inter Mailand
UD Levante             - Rubin Kasan
FC Basel               - Zenit St. Petersburg
Ajax/Steaua            - FC Chelsea

Quelle: DPA

 

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