Home
http://www.faz.net/-gtm-75ztk
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

England Chelsea-Spieler attackiert Balljungen

 ·  Das Ausscheiden im Ligapokal in Swansea ging einem Chelsea-Profi offenbar an die Nerven: Eden Hazard attackierte einen Balljungen, der angeblich zu langsam war. Dieser soll sein Zeitschinden wiederum angekündigt haben.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (9)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Wolf Berghaus
Wolf Berghaus (132435) - 25.01.2013 13:41 Uhr

Eden Hazard ist ja wohl das Opfer

des Balljungen geworden, dem es durch sein widerliches Verhalten nicht nur gelungen ist, erheblich Zeit zu schinden, sondern auch eine rote Karte gegen den Chelsea-Spieler.

Da die rote Karte für Eden Hazard das übliche Nachspiel haben wird, war dieser gut beraten, sich bei dem Balljungen zu entschuldigen. Als Schuldeingeständnis verstehe ich das nicht. Eden Hazard hat Sympathiebekundungen zahlreicher englischer Fußballer bekommen. Meine Sympathie hat er auch.

Ist die dpa für die tendenziöse Darstellung verantwortlich? Die englische Presse räumt dem grob unsportlichen Verhalten des Balljungen erheblich mehr Raum ein, wie auch denen, die sich über das Verhalten Hazards differenzierter äußern. Der Daily Mirror hat übrigens ein aufschlußreiches Video in seine online-Ausgabe eingestellt.

Empfehlen
Wolf Berghaus
Wolf Berghaus (132435) - 24.01.2013 21:52 Uhr

Charlie Morgan, Sohn des Miteigentümers von Swansea City Martin Morgan

bezeichnet sich als „König aller Balljungen“ und kündigt an, das Ligapokal-Spiel gegen Chelsea verzögern zu wollen. In der 78. Minute bietet sich die Gelegenheit dazu: Der Ball rollt auf ihn zu, Hazard läuft hinterher, und Morgan läßt sich auf den Ball fallen und vergräbt ihn unter sich. Hazard versucht zunächst, den Ball mit den Händen hervorzuziehen, als das nicht gelingt kickt er in gebückter Stellung gegen den Ball, der auch auf der anderen Seite des Balljungen hervorspringt, nimmt ihn auf und läuft aufs Spielfeld zurück.

Aber die kurze Spielverzögerung reicht Morgan nicht; dem „König aller Balljungen“ war das wohl noch nicht angemessen. Als er entrüstet und mit einem Gesicht ohne jedes Anzeichen von Schmerz beobachtet, daß der Schiedsrichter auf den Vorfall aufmerksam gemacht wird, sinkt er wieder zu Boden und bleibt, völlig unverletzt aber große Schmerzen simulierend, etwa eine Minute lang liegen.

Unsportlich und äußerst schäbig finde ich vielmehr das Verhalten des Balljungen.

Empfehlen
horst lien

Nur das Produkt ......................

Ein Balljunge, welcher sich auf dem Rasen rollt, weil angeblich schwerst verletzt?
Zuvor zu Fall gebracht, weil gepuscht, und den Ball mit den Händen greifend?
Der Teenager wird , lahmend, von Halbschwerz verzerrt, unter Johlen undKlatschen um den Platz geführt?
5 Jahre älter, aber Profi, frustriert, weil Swansea ihm den Sieg vermasselt, kickt Hazard den Ball nebst Jungen?
Daß der Championsgewinner Chelsea wiedermal, wider menschlicher Vernunft, im Rampenlicht außerhalb des Spielfelds sich daneben benimmt, gehört ja fast zum Alltag.
Aber all das ist das Produkt unseres Seifen... nein Fußballoperntheaters, nicht mit bengalischem Feuer umrahmt.

Zumindest waren die Handlungen nach dem Spiel besonnen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 05:36 Uhr
Tyler Durden Volland

Das VIdeo ist da....

Schauen sie sich das nächste doch einfach mal das dazugehörige Video an, bevor sie sich eine meinung bilden. Hazard hat den Jungen, der übrigens Sohn des Besitzer des teams ist, nicht getoffen.

Empfehlen
Gerhard Grell

Der Balljunge hat das System begriffen !

Es ist heute absolut Standard, dass Spieler in kritischen Situationen unendlich unsportlich sind und unendlich viel Zeit schinden. Das machen fast alle Spieler so.
Die Schiedsrichter unternehmen dagegen nur sehr selten etwas Gescheites. Und der lächerliche "Vierte" Schiri hält am Ende des Spiels in jedem Fall ein bis 2 Minuten Nachspielzeit für angebracht - auch wenn keine Zeit geschunden wurde. Wurden dagegen 8 bis 10 Minuten verzögert, dann zieht der "Vierte" sein ganzes Register und lässt 4 Minuten nachspielen - also zwei mehr als normal.
Wer über Jahrzehnte dem Publikum ein derart lächerliches Schauspiel bietet, zieht sich seinen Nachwuchs heran. Der Junge hat das begriffen. Er hat, das ganze Theater berücksichtigt, rund 3 Minuten raus geholt, wofür dann ca. 1 Minute zusätzlich nach gespielt wurde.

Glückwunsch dem Jungen; er hat es begriffen - und es war nicht überflüssig, sondern einfach nur okay. So machen es Alle.... (außer vielleicht Klose...)

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 05:34 Uhr
Tyler Durden Volland

Genau so ist es !

Sie haben völlig recht !

Empfehlen
Jan Meyer

Und eine überflüssige Reaktion darauf

Macht das Fehlverhalten des einen das Fehlverhalten des anderen besser?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.01.2013 05:33 Uhr
Tyler Durden Volland

Ja !

Ja !

Empfehlen
Lars Kamm
Lars Kamm (Lars.Kamm) - 24.01.2013 10:47 Uhr

Überflüssige Provokation des Balljungen

Ganz davon abgesehen, dass man nach Sichtung der Videobilder schnell feststellen wird, dass es mehr als fraglich ist, ob Hazard den Jungen überhaupt tatsächlich getroffen hat, war das Verhalten des Balljungen denkbar unsportlich: Erst blockiert er Hazard den Weg, anschließend wirft er sich mit seinem ganzen Körper auf den Ball und hält ihn fest. Eine überflüssige Provokation.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel
Umfrage

Wer gewinnt das Champions-League-Finale 2013?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Nur eine Parkposition?

Von Peter Heß

Robin Dutt hat Lob und Anerkennung für seine Arbeit als Sportdirektor beim DFB bekommen. Doch nach nur neun Monaten zieht es ihn wieder in die Bundesliga. Das stellt den Verband vor ein Problem. Mehr