06.01.2013 · Nach dem Eklat um den Mailänder Kevin-Prince Boateng mahnen Experten, den auffälligen Fans die Grenzen aufzuzeigen. Die weltweite Fußballer-Gewerkschaft Fifpro greift nun in der Sonntagszeitung Verbände an.
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Es gibt keinen Rassismus im europäischen Fußball.
Es gibt nur das Aufbauschen von Ausfällen einer an sich minimalen
Minderheit von blödsinnigen Alkoholiker unter den Fußballfans
durch unsere gelangweilte Primitivpresse.
Stadionsverbote sind die richtige und angemessene Reaktion. Hier sind
die Italiener mit ihren Maßnahmen auf der richtigen Seite.
Apfel oder Birne? Banane oder Gurke?
Bei Zweitem ist nur die Krümmung ahnlich, aber es sind Zwei
Grundverschiedene Dinge, genauso wie Olli Kahn und Boateng die
Affenlaute entgegenzubrüllen.
Bei Olli ist es die herbeigesehnte Herabwürdigung aufgrund seines
"affigen" Imponiergehabes, bei Boateng ist es idiotischer
Rassismus. Olli genoss die Laute, weil er damit sein Image aufpolierte
→ dumm gelaufen für die trotteligen Brüller! Boateng
fühlt sich zurecht rassistisch beleidgt bei den Brüllern. Wer
das nicht begreift ist neben der Kappe!
Wer mich mit Affenlauten begrüßt der irritiert mich nur, wer
mich aber einen Nazi nennt, der beleidigt mich! Alle die das
Brüllen als harmlos betrachten sollten meinen vorherigen Satz auf
sich selber beziehen, eventuell klickt es dann ja mal!
Ein Glück das Oli Kahn keine dunkle Haut hat...
sonst hätte man, bei all den Affenlauten, die er während seiner aktiven Zeit quasi wöchentlich erdulden musste, unglaublichen Rassismus anprangern müssen. Aber so ist das im neuen Deutschland und dem neuen Europa. Affenlaute gegenüber Blonden und Blauäugigen sind in Ordnung, nur gegenüber Dunkelhäutigen Rassismus? Hallo?
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.01.2013 14:53 UhrOlli Kahn...
polarisierte bewusst. Kung Fu-Tritte, Beißen von Gegenspielern, Rumbrüllen usw. setze er bewusst ein, um sich ein Profil zu schaffen, das ihn von anderen Spielern absetzte. Seine Selbstdarstellung als Primitivling diente sowohl zur Einschüchterung seiner Gegner als auch als Strategie zur Selbstvermarktung. Die von ihnen erwähnten Beschimpfungen waren eine Konsequenz dieser Selbstdarstellung und wurden Zwecks dieser billigend in Kauf genommen (unvergessen ist der Moment, in dem Kahn eine von der Tribüne geworfene Banane nahm und genüsslich verspeiste). Die pauschale Beschimpfung und Abwertung dunkelhäutiger Menschen damit vergleichen zu wollen entzieht sich meinem Verständnis und ich bin mir recht sicher, dass Herr Kahn das ähnlich sehen wird.
Na dann ist ja
alles paletti, Frau Müller. Herr Kahn durfte also beleidigt werden, weil es aus edlen Moiven geschah.
Affenlaute gegen Blonde und Blauäugige...?
...Ja Hallo sag ich da. Wo leben Sie denn Herr Müller? Und wo und wann gab es schon einmal dieses Szenario? Das geht nur in Richtung von schwarzen Spielern und da ausschließlich gegen Afrikaner.