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Einzelkritik : Zwei Benders, ein Mertesacker, null Gegentore

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Neu zusammengestellt: die deutsche Startelf im Wembleystadion Bild: dpa

Weidenfeller hält beim Debüt sein Tor sauber. Mertesacker agiert hinten sicher und vorne treffsicher. Und Sven Bender spielt den besseren Zwilling. Das deutsche Team in der Einzelkritik.

          Nur acht Akteure aus dem Italien-Spiel standen in der Startelf der deutschen Nationalmannschaft gegen England. Insgesamt kamen 17 Mann zum Einsatz.

          Weidenfeller: Debüt mit 33 und ohne größere Bewährungschancen. Klärte per Fuß (9.). Glück beim Pfostenschuss von Townsend (57.).

          Westermann: Seine WM-Chance konnte er als Rechtsverteidiger nicht verbessern. Wenig Souveränität, auch wenn der Einsatz stimmte.

          Mertesacker: Im 95. Länderspiel traf der Wahl-Engländer spektakulär. Auch bei seiner Hauptaufgabe in der Abwehr ohne Wackler.

          Boateng: Abgeklärt, auch in brenzligen Situationen. Der Münchner hat seine neue Qualität im Wembley in 45 Minuten bestätigt.

          Schmelzer: Mit dem schnellen Townsend hatte der Dortmunder seine Probleme. Biss sich aber in die Aufgabe. Schwache Offensivflanken.

          Sven Bender: Der bessere Zwilling auf der Sechs. Klärte gleich zweimal gut im eigenen Strafraum und war in den Zweikämpfen bissig.

          Lars Bender: Kampfstark, aber nicht der Organisator. Hielt sich offensiv zurück. Ein energischer Vorstoß - er kann mehr.

          Götze: Ihm fehlt es nach der längeren Pause noch immer an Robustheit. Nach der Pause mit guten Szenen, scheiterte an Hurt (65.).

          Kroos: Der Spielmacher, seine Standards brachten die Engländer in Verlegenheit. Bereitete das 1:0 vor. Legte einige Pausen ein.

          Reus: Hart genommen und ohne die letzte Präzision nach vorn. Mit guten Szenen bei seinen Defensivaufgaben. Verpasste das 2:0 (49.).

          Kruse: Kam kaum ins Spiel. Rannte viel, aber ohne Wirkung. Zu einer torgefährlichen Szene reichte es nicht - folgerichtig ausgewechselt.

          Jansen: Löste nach der Pause Schmelzer ab. Hatte auch Mühe, die linke Seite dicht zu machen. Derzeit gibt es dort keine souveräne Nummer 1.

          Hummels: Musste gleich in höchster Not klären (50.). Stark in der Luft, stemmte sich gegen den Druck. Verletzt in der 65. Minute raus.

          Sam: Löw brachte den Leverkusener als schnellen Konterspieler. Hatte die Chance zur Entscheidung, lupfte den Ball aber über das Tor (68.).

          Höwedes: Nach Hummels-Verletzung Innenverteidiger Nummer vier an diesem Abend. Gutes Stellungsspiel - als Allrounder gefragt.

          Draxler: Bekam im Wembleystadion auch noch seine Einsatzminuten. Der Schalker muss sich im Nationalteam weiter hinten anstellen.

          Schürrle: Der Wahl-Londoner durfte die letzten acht Minuten den Sieg mit absichern. Zumindest noch mit einer halben Chance (84.).

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