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Rückkehr aus Berlin : Frankfurt jubelt am Römer

  • Aktualisiert am

Kevin-Prince Boateng bei der Pokalfeier auf dem Frankfurter Römer. Bild: Reuters

Die Eintracht ist zurück in der Heimat und lässt es mit den Fans krachen. Ein Autokorso bringt die Fußball-Helden zurück in die Stadt. Dort gibt es auf dem Römerberg einen großen Empfang.

          Die DFB-Pokalsieger von Eintracht Frankfurt sind am Sonntag mit leichter Verspätung zum zweiten Teil des Party-Marathons in der Bankenmetropole gelandet. Der Sonderflieger mit dem riesigen Eintracht-Logo setzte um 16.16 Uhr auf. Kapitän Alexander Meier und sein Vertreter David Abraham kamen als Erste gemeinsam mit dem Pokal in der Hand heraus.

          In einem Autokorso ging es vom Flughafen zunächst weiter zum Frankfurter Römer, wo schon seit den Vormittagsstunden Tausende Fans auf ihre Pokalhelden warteten. Die Polizei Frankfurt teilte bereits um 15.10 Uhr mit, dass auf dem Gelände vor dem Rathaus, wo für das Team des scheidenden Trainers Niko Kovac der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt auf dem Programm stand, kein Platz mehr frei sei. Erwartet wurden bis zum Höhepunkt der Feier am späten Nachmittag rund 15.000 Menschen.

          Der Autokorso mit dem bestens gelaunten Eintracht-Tross brauchte lange für die wenigen Kilometer vom Airport bis ins Zentrum. Schon weit außerhalb der Stadt standen jubelnde Menschen am Rand. Je näher es zum Rathaus ging desto voller wurde es. Bei der Überquerung des Mains kamen die Wagen nur noch im Schritttempo voran. Überall sah man begeisterte Fans, die über den großen Erfolg ihrer Mannschaft jubelten.

          Da freut sich jemand: Niko Kovac mit dem Pokal in der Hand vor den Fans am Frankfurter Römer Bilderstrecke

          Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann saß mit im Konvoi in einem Auto mit Trainer Kovac, Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner. Als die Mannschaft auf den Balkon des Römers trat, wo einst auch schon die deutschen Fußball-Weltmeister von 1990 gefeiert wurden, zündeten einige Fans bengalische Feuer und Rauchbomben.Die ARD übertrug die Fahrt live im Hauptprogramm. „Das ist der Wahnsinn, was hier los ist“, sagte der überwältigte Bobic.

          Bei der Ankunft im Frankfurter Rathaus wurde Kovac, der im Sommer zum Rekordmeister nach München wechselt, von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier beglückwünscht. Dann ging es hinaus auf den Balkon, auf dem Kovac unter dem frenetischen Jubel der Fans den Pokal stolz in die Höhe reckte. „Es ist ein wunderschöner Tag nach einem historischen Sieg“, rief Kovac in die Menge, die ihn mit Sprechchören feierte. „Der Pokal ist ein Geschenk der Mannschaft an euch.“

          Frankfurt hatte das Cupfinale am Samstagabend in Berlin gegen Rekordmeister Bayern München 3:1 (1:0) gewonnen und den ersten Titel seit 30 Jahren geholt. Schon in der Hauptstadt hatten die Eintracht-Profis die Nacht zum Tag gemacht. Auf dem Weg zum Flughafen Berlin-Tegel trugen viele der bestens gelaunten Profis große Sonnenbrillen, vor dem Abflug wurden schon wieder Kaltgetränke ausgeschenkt.

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