http://www.faz.net/-gtl-94kax

DFB : Doch noch Einigung auf Regionalliga-Reform

  • Aktualisiert am

Solche Bilder der Enttäuschung wie bei Kickers Offenbach könnten der Vergangenheit angehören. Bild: dpa

Die Regionalverbände haben sich nun doch noch auf eine Lösung zur Reform der Aufstiegsregelung zur 3. Liga geeinigt. Demnach soll es in der kommenden Saison vier Aufsteiger geben. Der DFB-Bundestag muss jedoch noch zustimmen.

          Die 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes haben sich doch noch auf eine Lösung zur Reform der Aufstiegsregelung zur 3. Liga geeinigt. Nach einer mehrstündigen Sitzung teilte der DFB am Donnerstagabend ein Übergangskonzept für die nächsten beiden Spielzeiten mit, auf das sich nach Verbandsangaben Vertreter aller Verbände einigen konnten.

          Demnach soll es in den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 vier Aufsteiger aus den fünf Regionalligen geben. Dieses soll beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am Freitag in Frankfurt verabschiedet werden. Zuvor hatte bereits das Portal Sportbuzzer.de über die späte Einigung berichtet.

          Ein direktes Aufstiegsrecht soll demnach jeweils der Meister der Regionalliga Südwest erhalten. Der Meister er Regionalliga Nordost bekommt dieses Recht in der Spielzeit 2018/19. Das Recht auf den weiteren direkten Aufstiegsplatz wird ausgelost. Die verbliebenen beiden Meister ermitteln in Playoff-Spielen den letzten Aufsteiger und bekommen dafür das automatische Aufstiegsrecht in der folgenden Spielzeit.

          Am Nachmittag war in ranghohen DFB-Kreisen schon nicht mehr mit einer Kompromisslösung gerechnet worden. Eine dauerhafte Neuregelung soll eine Expertenkommission unter der Leitung von DFB-Vize Peter Frymuth bis zum Bundestag 2019 erarbeiten.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Chinas Einfluss : Die Schlinge in Hongkong zieht sich zu

          Lange haben sich die Bewohner Hongkongs gegen den Einfluss Chinas gewehrt. Selbst bei Regen gingen sie auf die Straße, um demokratische Rechte einzufordern. Nun erhöht China den Druck.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.